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Jasper Iwema ist gespannt auf seinen Heimauftritt im niederländischen Assen © Iwema

125er-Fahrer Jasper Iwema ist bei der TT Assen der Hoffnungsträger der heimischen Fans - Zusätzlichen Druck verspürt der Youngster nicht

Jasper Iwema bestreitet in diesem Jahr seine zweite komplette Saison in der Motorrad-WM. Erstmals ist der Niederländer nun aber dazu in der Lage, seine heimischen Fans beim Rennen in Assen in Verzückung zu versetzen - zuletzt konnte sich der 20-Jährige mit seiner Aprilia einige ordentliche Ergebnisse sichern. In der Heimat will sich Iwema aus diesem Grund besonders gut verkaufen.

"Einen zusätzlichen Druck verspüre ich nicht, auch wenn es mein Heimrennen ist", sagt der aktuelle WM-15. der 125er-Gesamtwertung. "Wir haben die Öffentlichkeitsarbeit recht gut organisiert. Ich kann mich in aller Ruhe auf meine eigentlichen Aufgaben konzentrieren - und das ist freilich, möglichst schnell zu sein. Die heimischen Medien unterstützen mich aber sehr. Und mein Beitrag dazu ist, dass ich Vollgas gebe", meint Iwema.

Dem Lokalmatador ist der jüngste Umbau auf dem TT Circuit Assen noch nicht geläufig: "Die abgeänderte Passage kenne ich bis jetzt nur von einer kurzen Ausfahrt mit dem Roller. Mit der Strecke selbst bin ich nicht besser vertraut als meine Kollegen", erläutert der Niederländer. "Vor meiner Grand-Prix-Karriere war ich nur zweimal mit der IDM in Assen zu Gast. In den vergangenen Jahren hat sich zudem einiges getan."

"Man muss sich immer wieder von Neuem eingewöhnen", sagt Iwema. Letztere Bemerkung trifft auch auf die Arbeit mit dem CBC-Team zu, dem der 20-Jährige in der Winterpause beigetreten ist. Prompt besserten sich die Ergebnisse. "Das würde ich nicht nur auf meinen Wechsel zu CBC zurückführen", so Iwema. "Ich habe mittlerweile viel mehr Erfahrung, kenne die Konkurrenz und den Wettbewerb - und vor allem sind mir nun auch die Rennstrecken besser bekannt."

"Außerdem fahre ich jetzt eine Aprilia RSW. Das ist ein sehr ausgereiftes Motorrad", fährt er fort. "Meine Seel von 2009 war sicher nicht unterlegen - ganz im Gegenteil, denn auf den Geraden konnte ich gut mithalten. Meiner Meinung nach fehlte es aber etwas am Fahrwerk. Mit der Aprilia tue ich mich leichter und fühle mich rundherum wohl. Ich bin sehr gut aufgehoben in diesem Team. Trotzdem muss ich mich noch weiter steigern."

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