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Toni Finsterbusch und seine KTM wollen in Assen einen guten Eindruck machen © FWeisse

Comeback für KTM: Dank Toni Finsterbusch ist die Marke mit den drei Buchstaben wieder in der 125er-Kategorie vertreten - Platz 25 zum Auftakt

Für Toni Finsterbusch ist es der zweite Rennauftritt auf der WM-Bühne: Im vergangenen Jahr gab der 17-Jährige sein Debüt auf dem Sachsenring. Als aktueller Gesamtdritter in der 125er-IDM wurde sein Antrag auf eine Wildcard für Assen bestätigt. Finsterbusch und das Freudenberg-Team setzten 2010 eine 125er-KTM aus dem Bestand des letztjährigen Werksteams ein. Finsterbusch selbst geht ohne großen Erwartungsdruck in das Wochenende - er will einfach nur lernen.

"Vom Umfeld her ist dieses Rennen nichts Neues für mich", sagt der Youngster. "Die Abläufe eines Grand Prix' kenne ich ja bereits Sachsenring-Rennen 2009. Assen ist mir aus der IDM bekannt. Im vergangenen August war ich hier Vierter im 125er-Rennen." An seinem zweiten Grand-Prix-Wochenende will sich Finsterbusch in erster Linie an Marcel Schrötter (Honda) orientieren.

"Meine Erwartungen für dieses Wochenende sind bescheiden", so Finsterbusch. "Ich möchte es unter die Top 20 schaffen und darüber hinaus in jeder Session in der Nähe von Marcel landen." Das Bike der Wahl ist eine KTM, wie sie im vergangenen Jahr noch im 125er-Werkseinsatz war. "Mit der KTM komme ich besser zurecht als mit meinem Motorrad von 2009", meint Finsterbusch.

"Ich fühle mich einfach wohler. Von den Abmessungen her ist die KTM etwas größer. Das kommt meiner Körpergröße entgegen. Meine Ergebnisse in diesem Jahr in der IDM bestätigen das. Bis auf einen Ausfall und einem vierten Platz stand ich immer auf dem Podium. Soweit bin ich mit der Saison 2010 also zufrieden", gibt Finsterbusch am Rande des Assen-Wochenendes zu Protokoll.

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