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Jonas Folger ging im ersten Training von Assen betont aggressiv zu Werke © Seidenglanz

Für Jonas Folger verlief das erste Freie Training von Assen recht erfreulich: Auf die Top 10 der 125er-Kategorie fehlen nur wenige Zehntelsekunden

Jonas Folger war zum Auftakt der eifrigste 125er-Pilot in Assen. Mit 28 Runden fuhr der junge Bayer im einstündigen ersten Freien Training die meisten Runden. Seine persönliche Bestmarke von 1:45.614 Minuten erzielte er in seinem 26. Umlauf. Dabei verfehlte Folger die ersten Zehn um knapp vier Zehntelsekunden. Der Aprilia-Pilot zeigte sich von Beginn an überaus angriffslustig und war auch zuweilen in den Top 10 platziert. Mit dem Ergebnis ist der Deutsche zufrieden.

"Im Großen und Ganzen ist das Training gut verlaufen", meint Folger. "Ich habe von Anfang an ziemlich Druck gemacht. Dabei haben wir versucht, schnellstens das Limit zu finden, damit wir auch rasch eine gute Abstimmung finden würden. Anschließend bin ich einen langen Run gefahren. Ich denke, das waren ungefähr 15 Runden. Nach all den Problemen in den Trainings der vergangenen Grands Prix habe ich das wieder einmal gebraucht."

"Das Motorrad lag prima", beschreibt Folger seine Eindrücke aus Assen. "Auch meine Rundenzeiten und Platzierungen waren im Verlauf des gesamten Trainings ziemlich gut. Zum Schluss fehlten nur ein paar Zehntelsekunden auf die Top 10. Von daher und falls im Qualifikationstraining alles passt, denke ich schon, dass ich meine bisherige Bestzeit noch um eine Sekunde drücken kann."

Nach den ersten Runden mit seiner Rennmaschine kann Folger auch dem jüngsten Streckenumbau einiges abgewinnen: "Dieser Abschnitt gefällt mir jetzt viel besser als zuvor. Nach dem Umbau ist diese Sektion viel flüssiger und viel schöner zu durchfahren. Zuvor war es eine ziemlich eckige Kurvenkombination, die den Rhythmus des Kurses empfindlich gestört hat."

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