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Marc Márquez hat das 125er-Geschehen in Assen derzeit hervorragend im Griff © Repsol

Derbi-Fahrer Marc Márquez hat das zweite Freie Training in Assen für sich entschieden und den Rivalen eine halbe Sekunde Rückstand aufgebrummt

Die 125er-WM ist derzeit fest in spanischer Hand - und das zweite Freie Training in den Niederlanden bildete dabei keine Ausnahme. Marc Márquez (Derbi) setzte sich in der zweiten Probeeinheit von Assen deutlich gegen die Konkurrenz durch und markierte in 1:42.563 Minuten den Bestwert. Nicolás Terol (Aprilia) und Pol Espargaró (Derbi) komplettierten die spanische Dreifachspitze am Freitag.

Gegen Márquez kamen die beiden Südeuropäer aber nicht an: Der 17-Jährige umrunde den TT Circuit von Assen 0,583 Sekunden schneller als Terol und brummte Espargaró gar 0,633 Sekunden Rückstand auf. Bradley Smith (Aprilia) hatte als Vierter bereits einen Abstand von 0,819 Sekunden auf die Topzeit aufzuweisen. Erneut schnell unterwegs: Sandro Cortese (Derbi) auf dem fünften Platz.

Der deutsche Rennfahrer wiederholte damit sein Ergebnis vom ersten Freien Training, büßte im Verlauf der 40-minütigen Session allerdings insgesamt fast 1,3 Sekunden auf Márquez ein. Efrén Vázquez (Derbi) sicherte sich den sechsten Rang vor Esteve Rabat (Aprilia), Danny Webb (Aprilia), Alberto Moncaoy (Aprilia) und Tomoyoshi Koyama (Aprilia), der die Top 10 der Session beschloss.

Jonas Folger (Aprilia) landete in der zweiten Übungseinheit der Niederlande auf dem 14. Platz und brauchte 1:44.959 Minuten für seinen schnellsten Umlauf. Damit landete der Deutsche unmittelbar vor Lokalmatador Jasper Iwema (Aprilia), der sich 0,110 Sekunden hinter Folger einordnete. Marcel Schrötter (Honda) holte sich am Freitagmorgen in 1:45.739 Minuten den 18. Platz unter 32 Startern.

Toni Finsterbusch (KTM) manövrierte sein Bike mit 3,9 Sekunden Rückstand auf Márquez auf den 21. Rang, Randy Krummenacher (Aprilia) kam indes kaum in Fahrt. Der Schweizer drehte lediglich sieben Runden und wurde mit einer nicht konkurrenzfähigen Zeit von 1:52.704 Minuten gestoppt - von einem geordneten Trainingsbetrieb konnte beim Aprilia-Fahrer am Freitag also nicht die Rede sein.

Luca Marconi (Aprilia) und Adrian Martin (Aprilia) hatten ebenfalls keinen optimalen Start in den zweiten Tag von Assen: Marconi stürzte etwa zur Hälfte der Session, konnte sein Bike aber aus eigener Kraft wieder aufrichten und blieb augenscheinlich unverletzt. Gleiches gilt für Martin, der nach einem Ausflug ins Kiesbett etwas frustriert - aber wohl ohne Verletzungen - von dannen schritt.

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