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Keine Anschubhilfe nötig: Marc Márquez raste in Assen allen anderen davon... © Repsol

Der spanische Derbi-Fahrer Marc Márquez war in der 125er-Qualifikation deutlich schneller als der Rest und schnappte sich überlegen die Pole-Position

Anfangs mischte die Konkurrenz noch munter mit, doch zum Schluss hatten die Rivalen nicht mehr den Hauch einer Chance: Marc Márquez (Derbi) zog das Tempo auf dem TT Circuit Assen noch einmal kräftig an und setzte sich letztendlich überdeutlich gegen seine Mitfahrer durch. Der Spanier benötigte 1:42.191 Minuten für seinen schnellsten Umlauf und startet am Samstag von der Pole.

Bradley Smith (Aprilia) verbesserte sich im Vergleich zu den Freien Trainings auf die zweite Position, wies allerdings bereits 0,584 Sekunden Rückstand auf die Topzeit auf. Nicolás Terol (Aprilia) holte sich den dritten Platz von Assen vor Pol Espargoró (Derbi) und dem besten Deutschen im Feld der 125er-Kategorie, Sandro Cortese (Derbi). Letzterer wurde einmal mehr auf Platz fünf abgewinkt.

Damit kann sich der Youngster sehr gut arrangieren: "Der Abstand nach vorne ist zwar riesig, aber ich bin zufrieden mit diesem Ergebnis. Wir hatten zuletzt ein kleines Tief, da ist Platz fünf absolut okay", sagt Cortese in einer ersten Stellungnahme. Der Deutsche büßte insgesamt 1,289 Sekunden auf den Bestwert von Márquez ein, rechnet sich für das Rennen am Samstag aber dennoch einiges aus.

Gleiches gilt für Jasper Iwema (Aprilia), der die niederländischen Rennfans bei seinem Heimspiel mit dem sechsten Platz zu begeistern wusste. Efrén Vázquez (Derbi), Esteve Rabat (Aprilia), Alberto Moncayo (Aprilia) und Simone Grotzkyj (Aprilia) beschlossen die Top 10 von Assen. Diese verpasste Randy Krummenacher (Aprilia) nur knapp - der Schweizer landete abschließend auf Platz zwölf.

Krummenacher konnte die Session aber nicht auf dem Motorrad beenden, denn wenige Augenblicke vor Schluss leistete sich der Aprilia-Fahrer noch einen Abflug. Dabei blieb Krummenacher allerdings wohl unverletzt. Anders Jonas Folger (Aprilia): Der Deutsche konnte lediglich zwei Runden abspulen und damit keine konkurrenzfähige Zeit hinlegen. Folger blieb daher nur der 32. und letzte Rang.

Marcel Schrötter (Honda) und Toni Finsterbusch (KTM) schlugen sich indes beachtlich. Schrötter raste in 1:45.321 Minuten um den TT Circuit Assen und sicherte sich Position 18, Finsterbusch brauchte 1:46.257 Minuten und klassierte sich auf Rang 22. Weitere Ausritte und Stürze blieben im Qualifying aus - einzig Márquez leistete sich hin und wieder einen heißen Ritt über die Kerbs...

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