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Nach dem verpatzten Qualifying holte Jonas Folger noch die zehnte Position © Privat

Von ganz hinten auf Platz zehn: Aprilia-Fahrer Jonas Folger zeigte in Assen eine beeindruckende Aufholjagd und landete doch noch in den Top 10

Die Technik hatte Jonas Folger in der Qualifikation von Assen im Stich gelassen, doch im Rennen war der junge Deutsche wieder hervorragend unterwegs. Von Rang 32 aus verbesserte sich der Aprilia-Fahrer noch auf der ersten Runde um über zehn Positionen und brachte nach einem großen Kampf schließlich den zehnten Platz ins Ziel. Damit war Folger in den Niederlanden überaus zufrieden.

"Es lief fast perfekt", sagt der 16-Jährige in einer ersten Stellungnahme gegenüber 'Sport1'. "Ich hatte einen guten Start und gab anschließend mehr als alles. Ich habe hart gekämpft, doch das hat auch sehr viel Spaß gemacht. Ich lief auf eine Gruppe um Johann Zarco aufgelaufen, die nicht langsam unterwegs war. Ich sah zu, dass ich mich an diesen Jungs vorbei arbeiten konnte", berichtet Folger.

"Ich musste überholen, um meine weiteren Vorderleute einzuholen. Das hat funktioniert", erläutert der 125er-Pilot. "Danach setzte ich mich ab und alles war prima. Ich bin natürlich erleichtert", gesteht Folger. "Es ging endlich wieder aufwärts. Ich hoffe, das geht nun so weiter. Das kann man zwar nicht vorhersehen, aber ich bin optimistisch. Ich weiß, dass ich in die Top 10 fahren kann, wenn alles passt."

"Wir können weit vorne mitmischen, wenn nur das Motorrad stimmt, das Setup okay ist und ich fit bin", bringt es Folger nach dem Assen-Rennen auf den Punkt. Vater Jakob Folger stößt ins gleiche Horn - und verspricht sich einiges von den technischen Updates, die der Sohnemann in Barcelona erhält: "Man hat Jonas versprochen, dass er einige neue Zylinder bekommt. Hoffentlich läuft es dann besser."

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