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Sandro Cortese ist zufrieden: Platz fünf in Assen stellt einen Aufwärtstrend dar © Privat

Derbi-Fahrer Sandro Cortese setzte seine gute Geschwindigkeit in Assen in einen fünften Rang um und spricht nun von einem Aufwärtstrend

Es geht aufwärts bei Sandro Cortese: Der 20-Jährige sicherte sich im 125er-Rennen von Assen den fünften Rang, nachdem er auch schon in den Trainings stets in der Spitzengruppe vertreten war. Am Samstag lief es endlich auch einmal im WM-Lauf für den jungen Deutschen, der nach dem Rennen erleichtert aufatmete. Nun hofft Cortese darauf, einen Aufwärtstrend eingeläutet zu haben.

"Ich hatte einen recht ordentlichen Start, büßte anfangs ein paar Positionen ein, holte dann aber wieder auf. In der dritten Runde trat plötzlich ein seltsames Problem auf", berichtet Cortese bei 'Sport1' und fügt hinzu: "Eineinhalb Runden lang hatte ich regelrechte Aussetzer. Ich dachte schon, das Motorrad wäre kaputt. Ich konnte das Bike nicht über 11.000 Umdrehungen jagen", so der deutsche Derbi-Pilot.

Doch diese Schwierigkeiten gingen genau so schnell, wie sie gekommen waren. Der Schaden war aber bereits angerichtet. Cortese: "Wenn du ber in einer Gruppe ein bis zwei Sekunden verlierst, dann kannst du nicht ohne Weiteres wieder hinfahren. Alleine zu fahren war recht schwierig und so war es zum Schluss ein ziemlich langweiliges Rennen für mich. Ich hatte reichlich Luft nach hinten."

"Daher konnte ich mir die restliche Distanz gut einteilen", meint Cortese. "Wir hatten zuletzt einige missglückte Wochenenden, doch hier konnte ich viel Selbstbewusstsein tanken. Darauf kann ich aufbauen. Ich bin jetzt Achter in der Gesamtwertung und liege nur drei Punkte hinter dem Fünften. Es sieht also prima aus - und die Saison ist noch lange. Wir können uns noch mächtig steigern."

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