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Toni Finsterbusch wird auch am Sachsenring Dank einer Wildcard starten © Finsterbusch

Wildcard-Pilot Toni Finsterbusch erlebt ein ereignisreiches Rennen in Assen - Nach Ausflug durchs Kiesbett 20. im Rennen

Der 17-jährige Toni Finsterbusch ist mit seiner Leistung von Assen im großen und ganzen zufrieden. Der einzige KTM-Fahrer in der 125er-Klasse fuhr als 20. nur zwei Positionen hinter seiner Orientierung für dieses Wochenende, Marcel Schrötter, über die Ziellinie. Ohne den Ausritt in der zweiten Runde hätte er wohl mit seinem Landsmann mithalten können. Lediglich die Position 22 in der Startaufstellung schmeckte im gar nicht. Für seinen nächsten Wildcard-Einsatz am Sachsenring will er wichtige Erkenntnisse mitnehmen.

"Mit den Trainingsergebnissen sind wir ganz zufrieden", so Finsterbusch. "Ich konnte meine Rundenzeiten konstant fahren. Das stimmt uns zuversichtlich. Im Qualifying hat leider der letzte Schwung etwas gefehlt. Dann wären wir weiter vorne gestanden. Ich denke aber auch so geht mein Startplatz in Ordnung. Auch der Start war gut und in der ersten Runde konnte ich gut mithalten."

"In der zweiten Runde habe ich mich leider in der schnellen Fünfte-Gang-Linkskurve vertan", so Finsterbusch weiter. "Ich bin geradeaus durch das Kiesbett gefahren, während alle Konkurrenten an mir vorbeigefahren sind. Als Letzter konnte ich das Rennen fortsetzen. Daraufhin habe ich versucht eben mein Rennen alleine zu fahren. Ich bin aber wieder in einem guten Rhythmus gekommen und habe konnte die anderen Wildcard-Fahrer noch überholen."

Schrötter war dann allerdings nicht mehr in Sichtweite. "Die Lücke zu Marcel war aber schon zu groß, um diese noch zu schließen. Meine Rundenzeiten lagen wohl im Bereich dieser Gruppe. Ich denke, dass die nicht viel schneller gefahren sind. Ohne Ausritt hätte ich da sicher mitfahren können. Schade."

Finsterbusch wünscht sich neben dem Start beim Großen Preis von Deutschland weitere Wildcard-Einsätze. "An diesem Wochenende haben wir jedenfalls wichtige Erkenntnisse gewonnen, was wir am Sachsenring anders machen müssen. So gesehen bin ich ganz zufrieden. Von den Rundenzeiten her ganz bestimmt. Für Brünn haben wir bis jetzt noch keine Rückmeldung erhalten, ob unser Antrag für eine Wildcard angenommen wird. Darüber hinaus stehen noch weitere Bestätigungen aus."

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