vergrößernverkleinern
Für Sandro Cortese ist die Strecke in Barcelona nichts besonderes © Cortese

Sandro Cortese freut sich auf die kurze Pause nach den drei anstrengenden Wochen - Vorher will er auf dem Circuit de Catalunya noch einmal alles geben

Die hektischen Wochen mit drei Rennen an ebenso vielen Wochenenden machen sich im Grand-Prix-Fahrerlager bemerkbar. Die drückende Hitze an diesen Tagen im Norden Spaniens trägt das Übrige bei. Durchaus verständlich, dass sich Sandro Cortese nach einer Pause sehnt. Für den siebten Grand Prix der Saison 2010 ist er trotzdem hochmotiviert.

"Mir ist die Hitze völlig egal", so Cortese. "Ich fühle mich fit genug, um bei diesen Bedingungen Motorrad zu fahren. So gesehen ist das momentane Wetter im normalen Tagesablauf sogar etwas anstrengender. Nämlich dann, wenn man aus einem klimatisierten Raum ins Freie kommt. Wie auch immer, ich bin hier, um ein Rennen zu fahren. Und dahingehend werde ich mein Maximum geben. So wie sonst auch immer."

"Die Rennstrecke hier ist für mich nichts besonderes", so der derzeitige WM-Achte weiter. "Grundsätzlich macht es Spaß hier zu fahren. Der Mix aus schnellen und langsamen Kurven passt genau. Auf der langen Geraden muss man halt in einer Gruppe fahren. Ansonsten wird es langweilig."

Cortese freut sich auf das freie Wochenende vor seinem Heimrennen. "Die vergangenen Wochen waren schon etwas anstrengend. Wir sind sehr viele Kilometer mit dem Wohnmobil gefahren. Der diesjährige Terminplan spricht gegen jede vernünftige Reiseroutenplanung", findet der Allgäuer. "Von England nach Holland, das geht ja gerade noch. Aber gleich weiter nach Spanien, das ist nicht ohne. Jedenfalls freue ich mich auf die kurze Pause nach Montmeló. Wenngleich diese vor dem Heimrennen weniger erholsam werden könnte."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel