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Jonas Folger ist sich bezüglich seiner Reifenwahl fürs Rennen bereits sicher © Seidenglanz

Jonas Folger will in den Katalonien-Grand-Prix wie in das Rennen in Assen starten - Von Anfang an gut dabei sein und trotz Hitze alles geben

Vorrangiges Ziel von Jonas Folger für das Rennwochenende in Barcelona ist von Anfang an gut dabei sein. Dabei vertraut er auf die Zusagen seines Teams, wonach ab Runde sieben der WM-Saison 2010 neues Material zur Verfügung steht. Erste Erkenntnisse diesbezüglich wird es im ersten Freien Training am Freitagmittag geben, wo er an seine grandiose Leistung von Assen anschließen möchte.

"Das Motorrad sollte eigentlich wieder in einem ähnlichen Zustand sein, wie am vergangen Samstag in Assen", erläutert der 16-jährige Bayer. "Meine Aprilia ist im letzten Rennen wirklich gut gelaufen. Dennoch bin ich die ganze Renndistanz mit einem Finger am Kupplungshebel gefahren. Und auch unten heraus entsprach die Leistungsentfaltung nicht ganz meinen Vorstellungen, aber dieses Manko konnte ich auf den Geraden gutmachen. Für diesem Kurs müssen wir aber dahingehend etwas ändern."

"Wir können an diesem Wochenende von gleichbleibenden Verhältnissen ausgehen", so Folger weiter. "Daher können wir während der einstündigen Session am ersten Trainingstag einiges ausprobieren. Wir dürfen aber auch nicht zu viel Zeit dafür aufwenden, denn ich will in der Zeitenliste gut dabei sein. Ich möchte hier so beginnen, wie es mir in Assen im Rennen gelungen ist. Und auch, dass wir ein gutes Basis-Setting am Freitag erarbeiten. Dafür muss ich schon am Freitag alles geben."

Angesichts der extremen Hitze steht für Folger die Reifenwahl bereits fest. "Ich denke, dass es wenig Sinn machen wird mit einem weichen Reifen rauszufahren. Höchstens, um damit auf Zeitenjagd zu gehen. Bei diesen Temperaturen ist der weiche Reifen bald hinüber. Für den Moment kann ich behaupten, dass meine Reifenwahl für das Rennen bereits feststeht. Der Belag hier ist überhaupt etwas rutschig und bei dieser Hitze wird es noch schmieriger. Aber die Bedingungen sind für alle gleich."

Nach seinem langen und harten Trainingsaufenthalt in Italien während der Wintermonate befindet Folger körperlich in Topform. "Mit Sicherheit kann man davon ausgehen, dass uns ein hartes Wochenende bevorsteht", meint Folger. "Die drückende Hitze ist im Stehen kaum auszuhalten. Es sollte für mich aber kein Problem sein."

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