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Marc Márquez schnappte sich in Barcelona die dritte Pole-Postion in Serie © Repsol

Marc Márquez schnappt sich bei seinem Heimrennen in Barcelona die Pole-Position - Sandro Cortese auf Startplatz fünf

Das Kräfteverhältnis in der 125er-Weltmeisterschaft scheint derzeit fest zementiert zu sein. Während sich Marc Márquez in der Qualifikation zum Großen Preis von Katalonien erwartungsgemäß die Pole-Position gesichert hat, landeten mit Pol Espargaró, Bradley Smith, Nicolás Terol und Sandro Cortese die "üblichen Verdächtigen" auf den weiteren vier Plätzen.

Für Márquez bedeutet der Sieg im Qualifying die dritte Pole-Position in Serie. Der Ajo-Pilot stand bereits in Silverstone und Assen auf dem ersten Startplatz. Beide Rennen konnte er zudem souverän gewinnen. Für Espargaró wäre auf dessen Heimstrecke, der Katalane wohnt nur fünf Kilometer vom Circuit de Catalunya entfernt, vielleicht sogar mehr als der zweite Startplatz möglich gewesen.

Doch ein Scharmützel mit Cortese sechs Minuten vor Schluss riss den Tuenti-Piloten ein wenig aus dem gewohnten Rhythmus. Espargaró und Cortese waren beide auf Zeitenjagd, als sie sich in der Zielkurve jeweils gegenseitig im Weg standen. Espargaró beschwerte sich bei Cortese, der sich aber unbeeindruckt zeigte und seinem Konkurrenten wenige Sekunden später völlig den Nerv raubte: Der Ajo-Pilot schnappte sich Espargaró in Kurve eins prompt wieder.

Wenige Sekunden zuvor hatte Márquez ebenfalls in den beiden schnellen Rechtskurven vor der Zielgeraden einen kritischen Moment. Beinahe hätte der Derbi-Pilot bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über seine Maschine verloren. Doch Márquez konnte den sich ankündigenden Rutscher gerade noch abfangen und fuhr eine Runde später seine Pole-Zeit (1:50,543 Minuten).

Jonas Folger fuhr mit einer Rundenzeit von 1:52,580 auf den zwölften Startplatz und damit in die dritte Startreihe. Zwei Plätze weiter hinten wird am Sonntag Randy Krummenacher das Rennen aufnehmen. Der Schweizer vergab eine bessere Startposition, als er kurz vor Ende des Trainings in der Zielkurve über sein Vorderrad ins Kiesbett rutschte. Marcel Schrötter musste sich mit Rang 23 (1:54,055) begnügen.

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