vergrößernverkleinern
Jonas Folger macht das Rennfahren in Barcelona wieder Spaß © Seidenglanz

Jonas Folger konnte mit der zwölftschnellsten Rundenzeit im Qualifikationstraining seinen besten Startplatz in dieser Saison einfahren

"Es macht wieder Spaß, wenn man merkt, dass es aufwärts geht", frohlockte Jonas Folger nach dem Qualifying zum Grand Prix von Katalonien. Die letzten Rennen musste er wegen technischer Mängel jeweils aus den hinteren Startreihen in Angriff nehmen. Der zwölfte Startplatz stimmt den leidgeprüften Aprilia-Piloten für das Rennen zuversichtlich. Mit einem guten Start will er versuchen, möglichst lange und weit vorne mitfahren zu können.

"Es ist eine deutliche Verbesserung zu spüren", so der 16-Jährige weiter. "Von daher bin ich auch zufrieden. Ebenso mit meiner Rundenzeit, denn die dritte Startreihe ist bei weitem besser als meine Startpositionen in letzter Zeit. Mit einem guten Start sollte ich vorne mithalten können, oder zumindest versuchen, den Anschluss an eine schnelle Gruppe herzustellen, damit ich auf gute Rundenzeiten komme. Im Qualifying bin ich zumeist meine Zeiten alleine gefahren. Ich denke schon, dass es ein gutes Rennen wird. Jedenfalls freue ich mich darauf wie schon lange nicht mehr."

Nach den vielen Problemen im Verlauf dieser Saison hat man im italienischen Ongetta-Team endlich eine Basis gefunden. "Wir haben jetzt einen Stand erarbeiten, der es mir erlaubt an das Limit zu gehen. Dabei ist auch wichtig, dass ich alleine gute Rundenzeiten fahren kann. Bis auf Feinheiten, die es jetzt noch zu verbessern gilt, bin ich nicht nur für das Rennen am Sonntag optimistisch, sondern auch für die weitere Zukunft."

Bei der extremen Hitze am Circuit de Catalunya kommt den Reifen eine besonders bedeutende Rolle zu. Folger und seine Crew hat sich in der Wahl bereits festgelegt. "Ich bin über die gesamte Dauer des Qualifiyng mit einem D-Reifen vorne gefahren", erläutert Folger. "Dieser hält eigentlich ganz gut. Ich denke auch über die Renndistanz. Viele Piloten fahren mit dem H-Reifen, weil er härter ist, aber die meisten RSA-Piloten wählen den D-Typ. Ich persönlich habe auch kein Problem damit, wenn der Reifen abbaut. Das kommt eh zumeist nur hinten vor. Das ist aber wiederum für alle gleich."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel