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Sandro Cortese kommt mit frischer Energie zum Heimrennen am Sachsenring © Privat

Sandro Cortese blickt nach erfolgreichem Aragón-Test dem Wochenende auf dem Sachsenring erwartungsvoll entgegen - Vor dem Heimrennen viel Energie getankt

Sandro Cortese kann es kaum erwarten, in das Rennwochenende vor heimischer Fankulisse zu gehen. Dabei bringt der 20-jährige Derbi-Pilot umgehend seine Vorliebe für den technisch anspruchsvollen Sachsenring zum Ausdruck. In seinem Heim-Grand-Prix, der zugleich auch der letzte für die 125er-Piloten vor der Sommerpause ist, möchte er wieder halbwegs in die Nähe der Spitzengruppe rücken. Das Testergebnis aus Alcañiz spornt ihn zusätzlich an.

"Ich freue mich riesig, dass wir endlich in unserer Heimat einen Grand Prix fahren können", so Cortese. "In letzter Zeit sind wir sehr viel gereist. Dabei denke ich vor allem an die drei aufeinanderfolgenden Rennen. Aber diese hektische Phase der Saison ist jetzt vorbei und an diesem Wochenende werde ich noch einmal alles geben. Ich möchte mit einem schönen Resultat in die Sommerpause gehen."

"In der kurzen Pause konnte ich viel Energie tanken", so Cortese weiter. "Ich habe diese Zeit sehr relaxt genossen: kein Training, absolut nichts. Ich habe nur versucht, meine Batterien wieder aufzuladen. Das ist mir auch soweit gelungen. Ich bin bereit für den Grand Prix auf den Sachsenring, wo ich den heimischen Fans eine gute Leistung bieten will. Ich denke, das bin ich ihnen schuldig. Die Strecke selbst gefällt mir und liegt mir auch ganz gut."

Auch der Test im Motorland Aragón in der vergangenen Woche stimmt Cortese zuversichtlich: "Wenngleich der Test am ersten Tag für uns mit vielerlei Schwierigkeiten begonnen hatte, sind wir letztlich aber über das Ergebnis sehr glücklich. Am Mittwoch, dem zweiten und letzten Tag, konnten wir von 9:00 bis 13:00 Uhr ohne Probleme durchfahren. Dabei haben wir unser komplettes Programm durchgezogen. Wir konnten den Abstand zur Spitze um ein paar Zehntelsekunden reduzieren. Das war uns sehr wichtig, denn der Rückstand in Barcelona am Wochenende zuvor war schon etwas blamabel."

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