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Jonas Folger hätte kein Problem damit, wenn es beim Heimrennen regnen würde © FWeisse

Jonas Folger wäre einem Regenrennen bei seinem Heim-Grand-Prix auf dem Sachsenring gar nicht abgeneigt: Im Nassen könnte er nach vorn noch mehr aufholen

Jonas Folger waren die extrem heißen Tage in letzter Zeit ziemlich gleichgültig. Am heutigen Donnerstag legt die Hitzewelle in der Region um den Sachsenring eine Pause ein. Es kommt sogar in regelmäßigen Abständen zu leichtem Nieselregen. Letzteres bringt den 16-jährigen Folger auf den Geschmack eines Regenrennens. "Regen würde für etwas Abwechslung sorgen", meint Bayer, der zuletzt in Barcelona Neunter wurde.

"Wir sind schon seit längerer Zeit nicht mehr im Regen gefahren", so Folger weiter. "Von mir aus könnte es nicht schaden, wenn es an diesem Wochenende regnen würde. Ich will damit sagen, dass ich hier auf der technisch anspruchsvollen Strecke im Nassen gegenüber der Spitze noch ein bisschen mehr ausgleichen könnte. Der Sachsenring ist ein langsamer Circuit. Daher ist der Leistungsunterschied zu den Top-Fahrern von Haus aus geringer. Aber bei Regen wäre eben noch etwas mehr drin."

Folger kennt die 3.671 Meter lange Kurvenorgie im Freistaat Sachsen aus dem vergangenen Jahr: "Der Sachsenring hat mir auf Anhieb gut gefallen und ich habe mich auch gleich in den schwierigeren Abschnitten gut zu Recht gefunden. 2009, als ich hier zum ersten Mal beim Grand Prix gefahren bin, fanden wir alle möglichen Wetterszenarien vor. Ich bin damals aber sowohl im Trockenen als auch im strömenden Regen recht ansprechend unterwegs gewesen."

Als Ziel für das Rennwochenende unweit seiner Heimat hat er sich eine Leistungssteigerung vorgenommen. Und zwar egal bei welchen Verhältnissen. "In erster Linie muss es uns gelingen, den technischen Level von Barcelona halten zu können", gibt Folger die Parole aus. "Natürlich werden wir aber auch versuchen, Fortschritte zu machen, was bestimmt keine einfache Aufgabe wird. Auf der anderen Seite muss aber jetzt auch von meiner Seite eine weitere Steigerung kommen. Der Sachsenring ist eine Fahrerstrecke. Daher werde ich mich ordentlich ins Zeug legen. Noch dazu mit der Unterstützung der zahlreichen heimischen Fans."

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