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Jonas Folger kam mit den Bedingungen auf dem Sachsenring gut zurecht © Seidenglanz

Jonas Folger ist am Freitag auf dem Sachsenring der erste Verfolger der spanischen 125er-Armada - Viertschnellster vor Landsmann Sandro Cortese

Jonas Folger hat im ersten Freien Training auf dem Sachsenring groß aufgetrumpft. In 1:28,672 Minuten fährt er die viertschnellste Rundenzeit. Mit 1,2 Sekunden hält sich auch der Rückstand auf den Trainingsschnellsten Marc Márquez in Grenzen. Nachdem Folger in dieser Saison schon viele Rückschläge erleben musste, ist er selbst vom vierten Platz am meisten überrascht.

"Von Beginn an hat mein Gefühl für diese Bedingungen gepasst", so der 16-jährige Bayer. "Trotzdem bin ich über meine Platzierung ein wenig überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit meiner Rundenzeit so weit vorne landen würde. Jedenfalls habe ich mich sehr wohl gefühlt, und ich konnte mich auch schon gut für den nicht unbedingt einfachen Sachsenring einschießen."

"Ich kann bei diesen Bedingungen mit meiner Aprilia eine gute Linie fahren", so Folger weiter. "Hoffentlich ist das auch am Samstag im Qualifying noch der Fall, sodass ich dann in der Startaufstellung auch endlich einmal weit vorne stehen kann." Im Vorfeld zu seinem Heim-Grand-Prix meinte er, dass Regen für etwas Abwechslung sorgen könnte.

"So wie im Moment die Dinge stehen, ist es mir vollkommen egal wie das Wetter an den nächsten Tagen sein wird", meint der Youngster pragmatisch. "Dazu muss ich auch sagen, dass ich auch im Regen stark bin. Aber die Sturzgefahr ist natürlich höher. Jedoch wie schon zuvor erwähnt, ob Regen oder trockene Bedingungen vorherrschen, ist mir wirklich egal. Zurzeit macht mir das Motorradfahren unglaublich viel Spaß. Das soll auch weiterhin so bleiben."

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