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Die 125er-Konkurrenz sieht Marc Márquez derzeit nur von hinten © Repsol

Marc Márquez setzt seine unglaubliche Erfolgsserie auf dem Sachsenring fort und sichert sich die Pole-Position - Sandro Cortese in Startreihe eins

Die 125er-Klasse wird seit einigen Wochen von einem 17-Jährigen dominiert. Marc Márquez hat sich mit einem neuen Rundenrekord die Pole-Position beim Großen Preis von Deutschland gesichert (1:26,053 Minuten). Damit war der Derbi-Pilot über eine halbe Sekunde schneller als der zweitplatzierte Pol Espargaró (1:26,596), der wiederum Bradley Smith ausgesprochen deutlich auf Platz drei verwies (1:27,378).

Diese großen Zeitenabstände sind insofern bemerkenswert, da der Sachsenring mit knapp 3,7 Kilometern länge der kürzeste Kurs im Grand-Prix-Kalender der Achtelliterklasse ist. Zudem war die Einsteigerklasse in der Vergangenheit eigentlich für sein ausgeglichenes Teilnehmerfeld bekannt.

Die aus deutscher Sicht beste Nachricht lieferte am Samstagnachmittag Sandro Cortese. Der Teamkollege des dominierenden Márquez qualifizierte sich mit einer persönlichen Bestzeit von 1:27,387 Minuten als Vierter und damit ebenfalls für die erste Startreihe. Jonas Folger belegte Rang elf (1:28,499), Marcel Schrötter holte sich den 15. Startplatz (1:28,975).

Randy Krummenacher präsentierte sich als Fünfter einmal mehr in beeindruckender Form (1:27,480). Von den deutschen Wildcard-Piloten schlug sich Toni Finsterbusch als 18. am besten (1:29,225). Marvin Fritz musste zur Halbzeit der 40-minütigen Trainingssitzung einen Sturz verkraften und sich am Ende mit Rang 29 begnügen (1:31,502).

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