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Marc Márquez wird für Sandro Cortese wahrscheinlich nicht zu halten sein © Repsol

Sandro Cortese hat sich als Vierter für die erste Startreihe bei seinem Heimrennen auf dem Sachsenring qualifiziert

Während Marc Márquez in der Achtelliterklasse momentan in seiner eigenen Liga fährt, hat sich dessen Ajo-Teamkollege Sandro Cortese mit rund 1,3 Sekunden Rückstand für den vierten Startplatz beim Großen Preis von Deutschland qualifiziert. "Das war wirklich ein Top-Qualifying, ich war von Anfang an vorne dabei", so Cortese gegenüber 'Sport1'.

"Ich bin diese Rundenzeiten auch am Stück gefahren, ich habe das jetzt nicht irgendwie rausgequetscht", so der Derbi-Pilot weiter. "Das sollte dann auch morgen das Tempo im Rennen sein. Es ist natürlich ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass man die Zeiten aus eigener Kraft fahren kann. Viel hängt natürlich davon ab, wie man ins Rennen startet. Das ist mir in letzter Zeit allerdings recht gut gelungen."

"Die erste Startreihe war von Beginn an das Ziel, weil man sonst nur noch geringe Chancen hat, vorne dabei zu sein", so Cortese gegenüber dem 'SID'. "Die Chance aufs Podium ist da, aber man darf nicht übermotiviert ins Rennen gehen. Gerade beim Heim-Grand-Prix probiert man oft zu viel und das geht dann in die Hose. Ich versuche, das Ganze locker anzugehen."

"Es wird natürlich schwer, Márquez zu schlagen, aber das Podium sollte schon drin sein", so der 20-Jährige weiter. Cortese geht davon aus, dass sein Teamkollege dem Rest des Feldes wahrscheinlich enteilen kann. "Marc fährt momentan auf einem anderen Niveau."

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