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Aki Ajo und sein Team bringen 2010 den Spanier Marc Márquez an den WM-Start © Interwetten

Aki Ajo über seinen Stammfahrer Marc Márquez, der aktuell die Konkurrenz in der 125er-Kategorie dominiert und zuletzt fünf Siege in Folge feierte

Teamchef Aki Ajo hat derzeit viel Freude an seinem Fahrer: Marc Márquez ist der Mann der Stunde in der 125er-WM. Der 17-jährige Spanier siegte zuletzt fünfmal in Folge und belegt souverän den ersten Tabellenplatz in der Nachwuchsklasse. Zur Saisonhälfte ist Márquez also auf Titelkurs, doch davon will Ajo noch nichts wissen - obwohl er seinem Schützling den Titelgewinn durchaus zutraut. Im Teaminterview spricht der finnische Teameigner über die Entwicklung von Márquez in seinem Team.

Frage: "Aki, weshalb hast du Marc Márquez unter Vertrag genommen? Was hast du in ihm erkannt?"

Frage: "Wann ist er dir erstmals aufgefallen?"

Frage: "Du hast schon mit Piloten wie Mika Kallio und Mike di Meglio zusammen gearbeitet. Haben all diese Fahrer etwas gemeinsam?"

Frage: "Was dachtest du am ersten gemeinsamen Arbeitstag mit Marc? Welche seiner Qualitäten würdest du hervorheben?"

"Darüber hinaus ist Marc sehr, sehr professionell und ruhig. Er hat die Fähigkeit, sich unheimlich gut konzentrieren zu können. Marc ist ein Teamplayer durch und durch. Er strebt regelrecht nach dem Sieg. Abgesehen davon lernt er jeden Tag neue Dinge dazu."

Frage: "In welchen Bereichen musstest du ihn verbessern oder in seine Schranken verweisen?"

"Wir lernen aus unserem Tun und versuchen, uns künftig zu steigern. Manchmal ist ein junger Fahrer etwas zu enthusiastisch. Unser Job ist es dann, die Situation anzusprechen. Gemeinsam lernt man dann aus der Leistung - für die Zukunft."

Frage: "Wie würdest du sein Gespür beschreiben, wenn er seine Gefühlen in Bezug auf das Bike und das Setup an das Team weitergibt?"

Frage: "War es einfach, ein Verständnis im Team aufzubauen?"

Frage: "Bist du überrascht von Marcs Leistungen seit Mugello?"

Frage: "Wie intensiv habt ihr über den gebrochenen Auspuff von Jerez nachgedacht?"

Frage: "Was braucht es in der 125er-WM, um den Titel zu gewinnen?"

Frage: "Was geht dir durch den Kopf, wenn du Marc im Training immer wieder neue Bestmarken aufstellen siehst?"

Frage: "Ist Marc bereit, um einen Titel zu gewinnen?"

"Er ist mental sehr stark. Unterm Strich gibt es aber nur eine ehrliche Antwort - und diese lautet: Wir müssen abwarten, was passiert, und unser Bestes geben. Sprechen wir doch im November noch einmal über dieses Thema."

Frage: "Mit dem Fahrer Marc Márquez sind wir vertraut, aber was ist für dich die beste Eigenschaft seiner Persönlichkeit?"

Frage: "Wo siehst du Marc in fünf Jahren?"

Frage: "Wie werdet ihr die zweite Saisonhälfte angehen?"

Frage: "Wie bereitet ihr euch auf ein Rennen vor?"

Frage: "Welche Rolle spielt Emilio Alzamora deiner Meinung nach für Marc?"

"Einige der technischen Verantwortlichkeiten sind nun dem Team zugefallen. Ich denke, mit der aktuellen Situation und mit der Rollenverteilung können wir zufrieden sein. Das ist ein Schlüssel zum Erfolg, wie ich finde. Alle Leute rund um Marc sind genau am richtigen Platz. Der Wettbewerb ist letztendlich eine Teamleistung."

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