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Jonas Folger feiert am Freitag seinen 17. Geburtstag in Brünn © Seidenglanz

Jonas Folger blickt dem Brünn-Wochenende erwartungsvoll entgegen - Die Leistung vom Sachsenring zu wiederholen ist das Ziel

Jonas Folger freut sich nach der zweiwöchigen Sommerpause auf den Auftakt in die zweite Saisonhälfte. Noch dazu findet dieser auf einer seiner Lieblingsstrecken statt. Für den deutschen Youngster ein Grund mehr sich für die zahlreichen Tiefschläge bei den ersten Grand Prix in diesem Jahr zu rehabilitieren. Im Vordergrund steht dabei aber, seine Leistungen vom Sachsenring zu wiederholen.

"In erster Linie erwarte ich von mir für Brünn, dass ich dort anschließen kann, wo ich auf dem Sachsenring aufgehört habe", so Folger. "Ich will in den Trainings auf gute Rundenzeiten kommen und im Rennen eine ebenso starke Leistung zeigen. Das Automotodrom Brünn zählt zu meinen Favoriten unter den Rennstrecken. Im vergangenen Jahr bin dort schon ein starkes Rennen gefahren."

"Aber nicht nur deswegen freue ich mich schon riesig auf dieses Wochenende" frohlockt Folger, der am Freitag seinen 17. Geburtstag feiert, "sondern auch deswegen, weil wegen der Nähe zu meiner Heimat viele Fans von mir kommen werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass darunter auch einige Gratulanten zum Geburtstag sein werden." Am Materialsektor hat sich jedoch für den Aprilia-Pilot in letzter Zeit nicht viel getan, nachdem dies meistens die Ursache für die Tiefschläge war.

"Außer einen neuen Zylinder, den ich schon in Barcelona bekommen habe, hat sich Teilemäßig nicht viel geändert. Das ist mein letzter Wissensstand. Aber vielleicht ist ja im Handgepäck von meinen Mechanikern noch etwas für dieses Wochenende dabei." Die Sommerpause hat er recht abwechslungsreich verbracht. "Neben meinem täglichen Trainingsprogramm habe ich in der Pause auch in einer Firma gearbeitet", erzählt der ehrgeizige Athlet. "Das hat mir auch sehr gut getan, denn es war eine willkommene Ablenkung vom Rennsport."

Aber ganz ohne Rennmaschine und Motorsport ging es dann eben doch nicht. "Um fit zu bleiben bin ich auch viel Motocross gefahren. Und am vergangenen Wochenende war ich auf dem Lausitzring, wo ich beim Red-Bull-Air-Race als Zuschauer war. Echt beeindruckend, was ich dort erlebt und gesehen habe. Nach dem Rennen in Brünn werde ich tags darauf nach Fuschl zu Red Bull fahren, wo ich für eine Woche zum Training sein werde."

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