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Nicolás Terol zeigte am Freitag dass er während der Pause nichts verlernt hat © Aspar

Nicolás Terol meldet sich nach seiner Verletzungspause topfit zurück - Marc Márquez stürzt kurz vor Ende des Trainings

Bei seinem Heimrennen in Barcelona war Nicolás Terol beim Kampf um das Podium gestürzt, auf dem Sachsenring fehlte der Aspar-Pilot verletzungsbedingt gleich ganz. Doch mit einer überlegenen Bestzeit (2:08,100 Minuten) im ersten Freien Training zum Grand Prix von Tschechien meldete sich Terol am Freitagnachmittag in der 125er-Weltmeisterschaft zurück.

Der zweitplatzierte Bradley Smith war bereits über eine halbe Sekunde langsamer als sein Teamkollege (2:08,517). Eine Position weiter hinten tauchte der Seriensieger der vergangenen Rennen auf dem Zeitenmonitor auf: Marc Márquez fehlten bereits 0,788 Sekunden auf Terol. Noch beunruhigender als der große zeitliche Abstand dürfte für Márquez aber der Sturz sein, den er kurz vor Ende der einstündigen Trainingssitzung auf dem Autodromo Brno erlitt.

Márquez wurde in der ersten Links-Rechts-Kombination nach Start-Ziel per Highsider von seiner Derbi abgeworfen und hielt sich danach - etwas gekrümmt - die Hand und die Schulter. Der WM-Führende hatte sich bereits bei einem Sturz in Jerez im Frühjahr am Schlüsselbein verletzt. Eine erneute Blessur könnte im Kampf um den WM-Titel einen herben Rückschlag bedeuten.

Márquez' derzeit schärfster Rivale in der Gesamtwertung, Pol Espargaró, belegte am Freitagnachmittag den vierten Rang (2:08,822). Bester deutscher Pilot war einmal mehr Sandro Cortese, der als Achter allerdings schon einen beträchtlichen Rückstand auf die Spitze aufwies (2:09,922). Jonas Folger (13./2:10,701) und Marcel Schrötter (17./2:11,426) platzierten sich im Mittelfeld des 31 Piloten umfassenden Zeitentableaus. Randy Krummenacher bestätigte seine gute Form der vergangenen Rennen mit Rang sieben (2:09,858).

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