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Jonas Folger war mit seiner Qualifikation in Brünn nicht zufrieden © Privat

Jonas Folger kämpft im Qualifikationstraining in Brünn mit Setup-Problemen - Ohne diese wäre mehr als der 13. Startplatz drinnen gewesen

Bei Jonas Folger sieht eine zufriedene Miene etwas anders aus. Im Qualifikationstraining zum Grand Prix von Tschechien reichte es für den 17-Jährigen nur für die dreizehntschnellste Rundenzeit. Probleme mit der Abstimmung der Frontpartie verhinderten ein besseres Resultat. Mit seiner persönlichen Bestzeit von 2:10,188 Minuten büßte er etwas mehr als drei Sekunden auf die Pole-Position-Zeit von Bradley Smith ein.

"Von Zufriedenheit kann nach dem Qualifying keine Rede sein", so der Aprilia-Pilot. "Es wäre ganz bestimmt mehr möglich gewesen. Aber in den Schikanen bereiteten uns die schnellen Richtungswechsel erhebliche Schwierigkeiten. Jedes Mal beim Umlegen nach rechts musste ich die Vorderbremse betätigen, damit ich halbwegs meine Linie halten konnte. Normalerweise fährt man dort ohne zu Bremsen in einem Zug durch. Dahingehend müssen wir alles unternehmen, um diese Mängel zu beheben. Das wäre ein großer Fortschritt."

Im Gegensatz zum ersten Trainingstag lieferte Folgers Motor am Samstag die volle Leistung. "Bis auf die letzten fünf Runden im Qualifying ist mein Motor wie eine Rakete gelaufen. Leider hat er in der Schlussphase stark an Leistung verloren. Wie dem auch sei, wegen den Problemen mit der Front wäre mir wahrscheinliche eh keine Zeitenverbesserung mehr gelungen. Bis zum Rennen haben wir also noch einige Aufgaben zu lösen. Ich denke, dass wir diese auch beheben können. Aus der vierten Reihe muss mir ein Raketenstart gelingen, dann ist sicher einiges drinnen."

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