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Marcel Schrötter kämpfte sich mit abbauenden Reifen durch den Grand Prix © Interwetten

Marcel Schrötter ist mit Platz 13 in Brünn zwar zufrieden, hatte aber auch seine Probleme: "Bin froh, dass ich nicht gestürzt bin"

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und auch mühsam begann der Grand Prix in Brünn für Marcel Schrötter und das Interwetten-Team. Wie stark der Wille des 17-jährigen Bayers war, konnte man im heutigen Rennen auf der tschechischen Rennstrecke deutlich sehe. Sein Kampf machte sich mit einem 13. Platz bezahlt. Drei wertvolle Punkte nimmt Schrötter von diesem Rennen mit nach Hause.

"Im Großen und Ganzen bin ich eigentlich ganz zufrieden und ich konnte ein paar Punkte holen", so Schrötter nach der Zieldurchfahrt. "Am Anfang ist es super gelaufen, ich hatte ein super Gefühl und konnte gut aufholen. Leider musste ich durch einen Fahrer, der vor mir gestürzt ist bremsen und ich musste die Lücke wieder zufahren."

"Ich bin dann immer dran geblieben, bis am Ende einige Fahrer aufgeholt haben und ich nicht mehr mithalten konnte", erklärt der Honda-Pilot. "Ich habe mit den Reifen ziemlich zu kämpfen gehabt. In den Kurven bin ich schneller, aber auf der Geraden komme ich nicht an die anderen heran. Am Ende bin ich nur noch herumgeeiert und ziemlich gerutscht. Ich bin froh, dass ich nicht noch gestürzt bin. Davon abgesehen war es okay."

"Das sah eigentlich gar nicht so schlecht aus im Rennen", lobt Teamchef Terrell Thien, der seinem Schützling am Abend zuvor noch die Leviten gelesen hatte. "Wir konnten ein paar Punkte mitnehmen und Marcel hat sich in der letzten Runde noch gegen Rossi durchgesetzt. Er hat also gezeigt, dass er kann, wenn er will. Schritt für Schritt kommen wir dem Ziel näher, aber angekommen sind wir noch nicht."

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