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Jonas Folger hofft, dass es in Indy nun besser für ihn läuft als bisher © MKroiss

Jonas Folger geht mit gemischten Gefühlen in das Rennwochenende auf dem Indianapolis Motor Speedway: Zwischen schlechten Erinnerungen und viel Optimismus

Jonas Folger hat keine guten Erinnerungen an seine bisherigen Starts im US-Bundesstaat Indiana. In den vergangenen zwei Jahren verlief für den Youngster die Reise in die Vereinigten Staaten alles andere als reibungslos. Auch mit dem unrhythmischen Streckenverlauf des Indiana Motor Speedway kann er sich nur schwer anfreunden. Daher war auch der zwölfte Platz im Rennen 2009 kein zufriedenstellendes Ergebnis. Doch für dieses Wochenende ermuntert ihn ein Gerücht, dass im Fahrerlager in Indianapolis die Runde macht.

"Indy ist eine Strecke, die der Aprilia RSA unheimlich gut liegen soll", frohlockt Folger. "Das habe ich schon von mehreren Seiten gehört. Daher denke ich, dass wir mit unserer Basis gut aufgestellt sein sollten. In den vergangenen Jahren habe ich mich jedenfalls immer recht schwer getan, ein passendes Setting zu erarbeiten. Das war mit der KTM nicht anders als letztes Jahr mit der Aprilia RSW. Es kann aber auch daran gelegen haben, dass dieser Circuit extrem schwierig zu fahren ist. Es ist schwer einen flüssigen Rhythmus zu finden."

Der 17-jährige Bayer geht aber auch aus einem anderen Grund mit einer Extraportion Motivation in den Indianapolis-Grand-Prix. Erst vor kurzem konnte Jonas Folger mit der Unternehmensgruppe Beck einen persönlichen Sponsor an Land ziehen. Der Firmenchef persönlich wird mit einigen Gästen nach Indy kommen: "Ganz klar, ich werde mich an diesem Wochenende noch mehr anstrengen und alles versuchen, um Herrn Beck unseren Sport als Werbeplattform noch schmackhafter zu machen. Hier in den USA hat er mit mir bereits eine Werbekampagne gestartet."

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