vergrößernverkleinern
Marc Márquez startete mit Bestzeit in das Indy-Wochenende © Repsol

Trotz Verletzung und Sturz holte sich Marc Márquez die Bestzeit im ersten Freien Training in Indianapolis - Sandro Cortese zwischenzeitlich ganz vorn und am Ende Vierter

Marc Márquez lässt sich von nichts so schnell ausbremsen: Der 125er-Spitzenreiter holte sich im ersten Freien Training in Indianapolis die Bestzeit. Dabei biss der spanische Ajo-Pilot die Zähne zusammen und blendete eine Stunde lang aus, dass er nach seinem Sturz in Brünn immer noch an einer Schulterverletzung laboriert.

Auch einen Sturz in diesem Freien Training steckte Márquez weg. Nach etwa einer Viertelstunde rutschte im beim Herausbeschleunigen aus Kurve 15 einfach das Vorderrad weg und der Spanier landete unsanft im Kiesbett. Doch nach einer kurzen Pause in der Box stieg er wieder auf seine Derbi und eröffnete die Jagd auf die Bestzeit. Kurz vor dem Ende der einstündigen Session gelang ihm eine Zeit von 1:49.452 Minuten - schneller war in diesem Training keiner.

Die Spitze war in diesem Training hart umkämpft, die Bestzeit fiel teilweise im Sekundenrhythmus und die Abstände ganz bewegten sich zwischenzeitlich im Tausendstelbereich. Erst in den letzten Minuten wurden die Abstände etwas größer. Márquez' WM-Rivale Pol Espargaro (Derbi) gehörte zu jenen Piloten, die sich zwischenzeitlich an die Spitze des Klassements gesetzt hatten. Er wurde am Ende mit 0,151 Sekunden Rückstand Zweiter. Aspar-Pilot Nicolas Terol wurde Dritter.

Auch Márquez' Teamkollege Sandro Cortese mischte ganz vorn mit. Nach seinem enttäuschenden 16. Platz in Brünn will der Allgäuer in Indianapolis Wiedergutmachung. Er scheint auf einem guten Weg dazu. Fünf Minuten vor Schluss der Session holte sich Cortese sogar die zwischenzeitliche Bestzeit, steuerte danach aber die Box an und wurde von Márquez, Espargaro und Terol noch auf den vierten Platz verdrängt. Sein Rückstand auf die Spitze betrug 0,377 Sekunden.

Bradley Smith, der zu Beginn der Session das Tempo vorgegeben hatte, wurde Fünfter vor Efren Vazquez. Der Schweizer Randy Krummenacher beendete das erste Freie Training auf dem zwölften Platz mit 1,7 Sekunden Rückstand. Auch der Molenaar-Pilot stürzte, konnte aber sofort wieder weiterfahren. Die beiden deutschen Youngster Jonas Folger und Marcel Schrötter belegten die Plätze 16 und 17.

Der US-amerikanische Wildcard-Pilot Kristian Lee Turner hatte 13 Minuten vor Schluss in Kurve zwölf einen schweren Sturz. Er musste im Kiesbett von den Sanitätern behandelt und weggetragen werden. Ob und wie er sich verletzt hat, ist noch unklar.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel