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Marc Márquez ist nicht zu stoppen: Der Spanier holte mit neuem Rekord die Pole © Repsol

Marc Márquez ist in Indianapolis nicht zu schlagen: Auch im Qualifying der dominierende Fahrer - Sandro Cortese steht als Vierter in der ersten Startreihe

Marc Márquez hatte vor dem Rennwochenende in Indianapolis angekündigt, dass er einfach sein Bestes versuchen wird. Schließlich laboriert der Spanier immer noch an seiner schmerzhaften Schulterverletzung von Brünn. Besser hätte es Márquez bisher aber gar nicht machen können: Der Ajo-Pilot holte die Bestzeit in beiden Trainings und holte im Qualifying mit fast einer halben Sekunde Vorsprung auf seine Verfolger die Pole-Position.

Márquez gab die ganze Session über das Tempo vor. Nur kurz vor Schluss wurde er kurz von Aspar-Pilot Nicolas Terol vom Spitzenplatz verdrängt - doch Márquez konterte sofort mit einer Fabelzeit von 1:48.124 Minuten. Das ist neuer Pole-Rekord in Indianapolis und fast eine Sekunde schneller als die Pole-Zeit von Julian Simon aus dem Jahr 2009. Terol musste sich mit 0,479 Sekunden Rückstand mit dem zweiten Platz begnügen.

Sein Aspar-Teamkollege Bradley Smith steht auf Startplatz drei. Und Sandro Cortese konnte einmal mehr auftrumpfen: Der bayerische Teamkollege von Márquez komplettiert als Vierter die erste Startreihe. In seiner letzten schnellen Runde verbesserte Cortese seine Zeit noch auf 1:49.110 Minuten, verpasste den dritten Platz aber um nicht einmal neun Hundertstelsekunden.

Einige Probleme hatte dagegen Pol Espargaró (Tuenti-Derni). Márquez' Titelrivale schaffte es erstmals nicht in die erste Reihe, sondern steht nur auf Startplatz fünf. Der Spanier konnte auf den tückischen Bodenwellen mehrfach gerade so einen Sturz vermeiden. Sein Teamkollege Efren Vazquez ist Sechster. Luis Salom (Molenaar) und Johann Zarco (WTR) komplettieren die zweite Reihe.

Jonas Folger (Ongetta) schaffte als Zwölfter noch den Sprung in die dritte Startreihe. Er steht direkt neben dem Elften Danny Webb, der in diesem Qualifying viel Nervenstärke bewies. Wenn stürzte mit seiner Aprilia gleich zu Beginn der Session. Erst zwölf Minuten vor Schluss konnte er wieder ins Geschehen eingreifen, verbesserte sich zunächst auf den 13. und dann auf den elften Platz. Hinter Folger belegt Randy Krummenacher (Molenaar) den 13. Rang, Marcel Schrötter (Interwetten) startet von Platz 17.

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