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Marcel Schrötter ärgerte sich über seinen Sturz selbst am meisten © Honda

Enttäuschung im Interwetten-Team: Für Marcel Schrötter begann das Qualifying von Misano mit einem Sturz und endete auf Platz 18

In den beiden Freien Trainings hatte es so ausgesehen, als ob sich Marcel Schrötter wenigstens für die vierte Startreihe würde qualifizieren können. Doch ein früher Sturz machte in der Qualifikation am Samstagnachmittag früh sämtliche Hoffnungen auf einen guten Startplatz zunichte. Am Ende landete der Rookie auf Rang 18 (1:46.309 Minuten).

"Die Qualifikation war richtig schlecht", meinte Schrötter. "Gleich in der zweiten Runde hat es mich geschmissen. Ich wollte gleich von Anfang an alles geben und habe gepuscht, das war dann wahrscheinlich zu viel und ich bin gestürzt. Diesmal wollte ich mal nicht erst in den letzten Runden Gas geben und eigentlich war ich auch sicher auf dem Bike, aber dann bin ich weg gerutscht."

"So ein Sturz kostet immer Zeit und wir mussten danach auch mit einigen Problemen die Session zu Ende fahren", erklärte der Honda-Pilot. "Wir hatten zum Beispiel kein Schutzblech mehr und auch der Kupplungshebel war viel zu weit oben, weil keine Zeit war, den Schaden wieder hinzubiegen. Irgendwie musste es trotzdem funktionieren. Ich hoffe, dass ich morgen an das zweite freie Training von heute morgen anknüpfen kann."

Teammanager Terrell Thien schlug dagegen etwas versöhnlichere Töne an. "Schade, dass Marcel gestürzt ist", sagte der Düsseldorfer. "Jetzt sind wir vom Startplatz her wieder nicht besser als die letzten Male und er muss sich dann im Rennen wieder richtig anstrengen, um das Verlorene wieder aufzuholen. Heute Morgen noch hat es gut funktioniert, heute Nachmittag dann nicht mehr, so ist das im Rennsport."

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