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Jonas Folger rechnet sich für das Rennen am Sonntagnachmittag einiges aus © Northcott

Jonas Folger war mit seiner Trainingsleistung in Misano bis auf Abstimmungsprobleme recht zufrieden - Startplatz elf für den Bayern

Jonas Folger zeigte sich am zweiten Trainingstag zum Grand Prix von San Marino überaus angriffslustig. Schon im Vormittagstraining konnte er auf Anhieb einen guten Rhythmus finden. Mit konstant guten Rundenzeiten mischte er kräftig im Spitzenfeld mit. Während des Qualifikationstrainings am frühen Nachmittag stiegen die Temperaturen beträchtlich an. Folger und seine Crew arbeitete daraufhin am Setting, das jedoch nicht optimal abgestimmt werden konnte.

"Das Qualifying am Nachmittag ist ganz gut verlaufen", erläutert der Jungstar. "Es ist uns aber bei der Abstimmung ein geringfügiger Fehler unterlaufen. Die Balance im Gesamtpaket stimmte daraufhin nicht mehr. Das Gefühl für vorne war besser als für hinten. So wie viele Andere auch konnte ich meine Rundenzeit nicht verbessern. Das ist aber auf die Hitze zurückzuführen, weswegen der Asphaltbelag extrem schmierig wurde. Mit einem guten Start sollte dennoch ein Top-8-Ergebnis möglich sein."

Trotz der Bremsprobleme während der Vormittagssession baut Folger auf die Leistung im zweiten Freien Training. "Am Morgen ist es super gelaufen", so der Aprilia-Pilot. "Unser Problem mit der Vorderbremse vom Freitag war noch nicht ganz beseitigt, trotzdem konnte ich gute Rundenzeiten fahren. Beim Bremsen schob das Motorrad weiter geradeaus. Daraufhin haben wir das Setting etwas härter abgestimmt, wobei sich aber das für hinter weniger gut ausgewirkt hat. Für das Rennen müssen wir diesbezüglich einen Kompromiss finden."

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