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Sandro Cortese fühlt sich wohl in Aragón und möchte ein gutes Ergebnis holen © Ajo

Sandro Cortese möchte nach dem relativ mäßigen Abschneiden in Misano an diesem Wochenende wieder dort landen, wo er in den Rennen zuvor war

Bei Sandro Cortese ist für das Rennwochenende in Aragón berechtigter Optimismus zu erkennen. Dies liegt nicht nur am Vorteil der Streckenkenntnisse aufgrund des Tests von vor zwei Monaten, sondern auch an seinen Podiumsplatzierungen in den drei Rennen vor Misano. Außerdem freut sich der junge Deutsche auch über den vorerst einmalig abgeänderten Zeitplan für die beiden Trainingstage. Dadurch müssen die 125er-Fahrer nicht als "Putztrupp" herhalten.

"Ich freue mich riesig auf dieses Wochenende", sagt Cortese. "Auch wenn das letzte Rennen nicht so gut ausgegangen ist. Die Grands Prix zuvor verliefen dafür umso besser für uns. Ich bin dreimal in Folge auf dem Podium gestanden. Und eigentlich sollten wir nach dem Test im Juli einen kleinen Vorteil gegenüber den Teams haben, die damals nicht hier waren. Zumindest dann könnten wir mehr davon profitieren, wenn das Wetter auch tatsächlich nicht so gut sein sollte, wie es in den Vorhersagen prognostiziert wird."

Letztendlich liegt der Schlüssel zum Erfolg in vielen Mühen: "Wie auch immer die äußeren Bedingungen sein werden" so der Derbi-Pilot weiter, "bin ich der Meinung, dass mit harter und konsequenter Arbeit durchaus wieder ein Spitzenresultat möglich ist. Dieser neue Kurs ist gewiss aber auch einer der anspruchsvollsten der gesamten Saison. Trotzdem, oder besser gesagt, gerade deshalb, bin ich auch schwer begeistert davon. Aragón gefällt mit und liegt mir auch sehr gut!"

Nach Anpassungsschwierigkeiten beim Test Anfang Juli konnte sich Cortese schließlich noch damit anfreunden. "Wahrscheinlich habe ich mich damals am ersten Tag deswegen schwer getan, weil dieser Rundkurs eben einer der technisch anspruchsvollsten ist. Außerdem war es an diesen beiden Tagen unbeschreiblich heiß. Die Hitze hat natürlich zu meinen Problemen beigetragen. Jetzt bin ich mir aber sicher, dass uns das harte Schuften an diesem Wochenende etwas bringen wird."

Als Letztes spricht der momentane WM-Fünfte den abgeänderten Zeitplan an. "Die Zeiteinteilung für die zwei Trainingstage gefällt mir ausgesprochen gut", meint Cortese. "Nicht nur, dass unser Arbeitstag am Freitag und Samstag erst später beginnt, sondern auch deshalb, weil wir zum ersten Mal auf einem von den beiden anderen Grand-Prix-Klassen zuvor schon gesäuberten Fahrbahnbelag trainieren können. Wir sind dieses Mal nicht der 'Putztrupp' für die anderen. Da wir deswegen von Beginn an hoffentlich mehr Grip haben werden, können wir umgehend mit der Abstimmung am Motorrad beginnen."

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