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Jonas Folger konnte sich im Training einiges von Bradley Smith abgucken © Privat

Jonas Folger hat sich schnell mit der für ihm fremden Rennstrecke im Motorland Aragón angefreundet - Drittschnellster im Regen am Nachmittag

Jonas Folger kannte den Neuzugang im WM-Kalender bis zum Freitagvormittag nur von Erzählungen. Sein italienischer Rennstall hatte die Testgelegenheit im vergangenen Juli ausgelassen. Am ersten Trainingstag beim Gran Premio de Aragón kam für den 17-Jährigen auch noch Regen als zusätzliche Erschwernis hinzu, die Strecke in den zwei Sessions besser kennen zu lernen. Trotzdem konnte er sich relativ schnell mit dem Grand-Prix-Kurs anfreunden. Die drittschnellste Rundenzeit am Nachmittag fuhr Folger im Schlepptau von Bradley Smith.

"Zunächst möchte ich sagen, dass es sich bestätigt hat, was ich bisher über diese Rennstrecke gehört habe", schwärmt Folger. "Der Circuit gefällt mir ausgesprochen gut! Überhaupt ist es eine tolle Anlage. Und ich bin auch auf Anhieb mit der Strecke gut zurecht gekommen. Ich meine sowohl im Trocken, auch wenn es nur vier Runden waren, sowie auch im Nassen." In der verregneten Nachmittagssession orientierte sich der Aprilia-Pilot an Bradley Smith.

"Im Regen bin ich für einige Runden Bradley gefolgt", so der Youngster weiter. "Dabei konnte ich mir in einigen Abschnitten eine gute Linie abschauen. Das hat sich auch gleich in der Rundenzeit ausgewirkt. Aber wenn ich alleine unterwegs bin, dann fehlen mir noch ca. 1,5 Sekunden auf die Bestzeiten. Dahingehend macht sich eben die fehlende Streckenkenntnis bemerkbar. So gesehen hätte der Test vor zwei Monaten keinesfalls geschadet. Aber soweit bin ich mit dem ersten Trainingstag zufrieden, da es mir gelungen ist, die Strecke so gut es ging kennenzulernen. Für das Qualifying muss ich mir eine ähnliche Taktik zurecht legen."

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