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Sandro Cortese blieb trotz des Regens in Alcañiz am Freitag locker © Kroiss

Sandro Cortese berücksichtigt in seiner Beurteilung der ersten Trainings im Motorland Aragón seine Platzierung und Rundenzeiten überhaupt nicht

Sandro Cortese bringt im Moment relativ wenig bis gar nichts aus der Ruhe. Locker und gelassen sprach er am Freitagnachmittag über den ersten Trainingstag in Spanien. Und das, obwohl er in der kombinierten Zeitenliste aus den ersten beiden Trainings mit einer Rundenzeit über 2:14.779 Minuten die Qualifikationshürde noch gar nicht geschafft hat. Das ist aber alles rein spekulativ, denn seine Rundenzeit im Regen war die Sechstschnellste am Nachmittag.

"Das erste Trainingstag ist für uns völlig ordnungsgemäß abgelaufen", meint der Derbi-Pilot. "Das erste Training hat für mich keine Aussagekraft, da es in der Schlussphase leicht zu regnen begonnen hat. Es waren Bedingungen auf der Strecke, für die es für Regenreifen zu trocken war und für Slicks zu feucht. Aber am Nachmittag war es durchgehend nass. Und da waren wir gut bei der Musik dabei."

"Erstaunlich war auch, dass der Grip im Nassen sehr gut war", so Cortese weiter. "Das hätte ich eigentlich so nicht erwartet. Ungeachtet davon war aber auch unser Motorrad gut vorbereitet für diese Verhältnisse. Der Rückstand von 1,5 Sekunden auf die Bestzeit im Regen ist sicher noch ausbaufähig. Am ersten Tag muss man ja nicht 100 Prozent an die Startaufstellung denken. Daher bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Am Samstag soll ja das Wetter in etwa gleich sein, daher kann man darauf aufbauen."

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