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Marc Márquez und Sandro Cortese fuhren gemeinsam auf die Plätze eins und zwei © Repsol

Mit einer konzertierten Aktion haben sich die Ajo-Piloten Marc Márquez und Sandro Cortese die ersten beiden Startplätze in Alcañiz gesichert

Marc Márquez sicherte sich am Samstagnachmittag erwartungsgemäß die Pole-Position für den Grand Prix von Aragonien. Der Ajo-Pilot war bereits im dritten Freien Training am Vormittag der überlegene Fahrer in der 125er-Klasse gewesen und bestätigte seine grandiose Form auch am Nachmittag, indem er mit seinem Teamkollegen Sandro Cortese gemeinsame Sache machte.

Die beiden Ajo-Piloten begaben sich in der Schlussphase der 40-minütigen Session gemeinsam auf Zeitenjagd und spendeten sich somit auf der langen Gegengeraden im Motorland Aragón abwechselnd kostbaren Windschatten. So profitierte vor allem Cortese vom "Zug" seines Teamkollegen, aber auch Márquez bekam für seine Hilfe etwas zurück: Cortese sicherte sich nämlich den zweiten Startplatz und verwies damit Márquez schärfste Konkurrenten im Kampf um den WM-Titel auf die Plätze.

Während Márquez mit einer Rundenzeit von 1:59.335 Minuten souverän den ersten Startplatz eroberte, landete Cortese mit über einer halben Sekunde Rückstand auf Platz zwei. Dem drittplatzierten Nicolás Terol fehlten wiederum nur 72 Tausendstelsekunden auf den Deutschen.

Aus Sicht der Ajo-Mannschaft stimmte die Reihenfolge an der Spitze also. Im Tuenti-Lager von Pol Espargaró (5./2:00.294) und Efren Vázquez (4./2:00.265) dürfte man sich dagegen etwas darüber ärgern, dass WM-Anwärter Espargaró 29 Tausendstelsekunden langsamer war als sein Teamkollege und damit nur aus der zweiten Startreihe ins Rennen am Sonntag gehen wird.

Folger auf Startplatz neun

Eine Position hinter Bradley Smith (6./2:00.417), der seinem Aspar-Teamkollegen Terol ebenfalls keine Hilfe war, qualifizierte sich Randy Krummenacher einmal mehr für die zweite Reihe (7./2:00.842). Diese verpasste Jonas Folger als Neunter denkbar knapp (2:01.332), ihm fehlten lediglich 51 Tausendstelsekunden auf Platz acht.

Marcel Schrötter verpasste den Sprung in die vierte Startreihe, der Honda-Pilot musste sich mit Startplatz 19 zufrieden geben (2:03.385). Noch schlechter lief es für Wildcard-Pilot Kevin Hanus, der auf dem 31. und damit letzten Platz landete. Immerhin war seine persönliche Bestzeit von 2:07.254 Minuten noch gut genug, um sich für den Grand Prix am Sonntag zu qualifizieren.

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