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Sandro Cortese kämpfte gegen Rennende mit nachlassenden Reifen © Cortese

Sandro Cortese muss sich nach einem starken Wochenende im Motorland Aragón wegen Reifenproblemen mit Platz fünf zufrieden geben

Auch Sandro Cortese hatte in der Startaufstellung zum 125er-Rennen hohen Besuch. Leider brachte ihm der Händedruck von Spaniens König Juan Carlos kein Glück. Trotz einer kämpferischen Leistung konnte der Derbi-Pilot den Anschluss zum drittplatzieren Bradley Smith nicht halten. Cortese fuhr schließlich als Fünfter über die Ziellinie. Sein einziger Trost war, dass er mit den gewonnenen elf WM-Punkten den fünften Platz in der Gesamtwertung behalten konnte.

"Ehrlich gesagt ist es schade, denn wir hatten zuvor ein super gutes Wochenende", meint Cortese. "Ich habe über die gesamte Renndistanz gekämpft und alles gegeben. Anfangs hatte es auch den Anschein, dass ich mithalten konnte. Das Motorrad ist wirklich gut gelaufen. Es hat alles gepasst, bis auf die Reifen, mit denen wir schon das ganze Wochenende über leichte Probleme hatten."

Erschwerend kam für Cortese auch die recht unterschiedliche Startzeit des Rennens im Gegensatz zum Zeitpunkt des Qualifikationstrainings am Samstagnachmittag hinzu. "Ich denke, dass es vielleicht speziell an dieser Strecke lag, dass wir mit den Reifen nicht zurechtkamen. Und vielleicht hat auch der Zeitunterschied zwischen Qualifying und Rennen dazu beigetragen. Am Samstagnachmittag war es ja beträchtlich heißer als während des Rennens. Ich weiß aber nicht, ob es bei anderen Fahrern auch so gravierend war. Jedenfalls habe ich alles versucht, aber letztendlich hat es dann eben nur für Platz fünf gereicht."

Kurz bevor es in die Endphase der WM-Saison 2010 geht, gibt es auch bei Sandro Cortese und seinem Umfeld Überlegungen, was die kommende Saison betrifft. "Es gibt mehrere Optionen", erläutert Cortese. "Diese treffen sowohl auf die 125er als auch auf einen Klassenwechsel in die Moto2 zu. Mittlerweile geht aber unser Trend mehr zu einem Verbleib in der 125er-Kategorie."

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