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Jonas Folger ärgerte sich, dass er nicht weiter vorne ins Ziel fuhr © Northcott

Jonas Folger war einer der Leidtragenden von dem Zwischenfall in der ersten Kurve nach dem Start - Auf Platz sieben war Endstation nach der Aufholjagd

Jonas Folger zeigte im Gran Premio de Aragón eine sehenswerte Aufholjagd. Trotzdem ist er mit dem achtem Platz nach der Zieldurchfahrt nicht ganz zufrieden. Wegen der Kollision in der ersten Kurve musste sich der Aprilia-Pilot weit hinten ihm Feld wieder einreihen. Danach drehte Folger aber richtig auf. Nur einen Umlauf später beendete er die Runde schon auf Platz 13. Mit konstant starken Rundenzeiten arbeitete er sich mit Fortdauer des Rennens weiter nach vorne. Schließlich musste sich der Youngster aus Bayern im Kampf um Platz sieben dem Spanier Esteve Rabat geschlagen geben.

"Mein Start war sehr gut und ich wollte mich auch in der ersten Kurve von allen Geplänkel fernhalten", erläutert Folger. "Aber so schnell konnte ich gar nicht schauen, ist mir Randy schon vor das Vorderrad gerutscht. Deswegen musste ich mich fast am Ende des Feldes wieder einreihen. Ich denke, dass nur noch zwei Fahrer hinter mir waren. Aber ab der zweiten Runde habe ich einen guten Rhythmus gefunden."

"Aus Sicht der Rundenzeiten hätte ich mit den Top 5 mitfahren können", so Folger weiter. "Zumindest waren sie sehr konstant und meine schnellste Rundenzeit war die Achtschnellste im Rennen. Schade, dass am Start wieder einmal so etwas passiert ist. Es wäre bedeutend mehr möglich gewesen."

"Mein Gefühl für das Motorrad und die Bedingungen war einfach super", meint Folger. "Sogar im Pulk sind mir starke Rundenzeiten gelungen. Jetzt heißt es eben, dass wir diesen Level auch in Japan halten können. Dann wird es sicher nicht so schlecht laufen. Jedenfalls war meine Aprilia gut vorbereitet und wie man gesehen hat auch gut in Schuss."

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