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Sandro Cortese beendete das erste Freie Training als guter Dritter © Ajo

125er-Pilot Sandro Cortese bestätigte mit der drittschnellsten Rundenzeit am heutigen Freitag in Motegi seine anhaltende Hochform

Für Sandro Cortese ist der erste Trainingstag auf dem Twin-Ring im japanischen Motegi überaus zufriedenstellend verlaufen. Trotz schwieriger Streckenverhältnisse nach den heftigen Regenfällen an den vergangenen Tagen mischte er kräftig an der Spitze des 125er-Klassements mit. Schließlich beendete der Derbi-Pilot mit einer Zeit von 2:00.405 Minuten das erste Freie Training als Dritter. Dabei war er keine drei Zehntelsekunden langsamer als sein Teamkollege Marc Márquez, der 2010 bereits acht Mal auf Pole-Position stand und sechs Grand-Prix-Siege feiern konnte.

"Gleich vorweg, er war ein sehr gutes Training", erläutert Cortese. "Ich bin mit meiner Leistung überaus zufrieden. Der dritte Platz in der Ergebnisliste kann sich sehen lassen. Viel mehr stimmt mich aber die Tatsache zuversichtlich, dass ich auf die zweitschnellste Rundenzeit keinen allzu großen Rückstand habe. Dazu möchte ich aber auch erwähnen, dass ich meine Runden immer alleine gefahren bin. Vorerst müssen wir aber abwarten, wie es am Samstag sein wird. Es kann durchaus sein, dass FP1 heute das letzte trockene Training war."

"Daher war es unheimlich wichtig, dass wir viele Daten sammeln konnten", so Cortese weiter. "Ich denke darauf können wir auch aufbauen." Ungeachtet der verschieden lautenden Wettervorhersagen erhofft sich der 20-Jährige durch die Trainings der großen Klassen eine Verbesserung der Streckenverhältnisse.

"Für meine Begriffe hat der Fahrbahnbelag wenig Grip geboten. Es war nicht unbedingt rutschig, aber man hat sich doch sehr viel bewegt auf dem Untergrund. Sollte es während der Nachtstunden nicht regnen, dann wird sich die Situation aber wegen dem Moto2- und MotoGP-Training bessern. Da bin ich mir sicher", sagt der Allgäuer.

Cortese kann auch dem Land der krassen Gegensätze einiges abgewinnen. "Japan ist in vielen Dingen komplett anders", meint er. "Aber mir gefällt es hier sehr gut. Und auch der Twin-Ring ist für mich eine schöne Rennstrecke. Daher habe ich mich schon seit geraumer Zeit auf diesen Grand Prix gefreut."

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