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Marc Márquez drehte im zweiten Freien Training von Motegi die schnellste Runde © Repsol

Derbi-Fahrer Marc Márquez setzte sich im zweiten Freien Training bei den 125ern an die Spitze - Sandro Cortese und Jonas Folger in den Top 12

Die Spanier haben die 125er-Klasse fest im Griff - auch das zweite Freie Training von Japan brachte diesbezüglich keine Änderung mit sich: Marc Márquez (Derbi) markierte am Samstagmorgen in 1:58.403 Minuten die klare Bestzeit in der Achtelliter-Kategorie und drückte den bisherigen Topwert um über 1,4 Sekunden. Nicolás Terol (Aprilia) und Bradley Smith (Aprilia) folgten auf den Plätzen.

Márquez' spanischer Landsmann Terol konnte als Zweiter und bei einem Rückstand von 0,109 Sekunden noch auf Tuchfühlung zum Ajo-Piloten bleiben, Smith büßte auf Rang drei allerdings bereits 0,618 Sekunden auf den Spitzenreiter ein. Esteve Rabat (Aprilia) klassierte sich mit über 1,2 Sekunden Abstand auf Márquez noch vor Efrén Vázquez (Derbi) auf dem vierten Trainingsplatz.

Titelkandidat Pol Espargaró (Derbi) musste sich indes mit dem siebten Rang hinter Sandro Cortese (Derbi) begnügen und verlor dadurch etwas den Anschluss zu seinen WM-Rivalen um Terol, Márquez und Smith, die im zweiten Freien Training deutlich besser zurecht kamen. Stark präsentierte sich auch Jonas Folger (Aprilia), der seinen Sturz aus Einheit eins mit einem elften Platz vergessen machte.

Auf Position 15 ordnete sich Randy Krummenacher (Aprilia) ein, der den Streckenposten und seinen 125er-Kollegen schon nach wenigen Minuten eine Schrecksekunde beschert hatte: Der Schweizer verlor auf einer seiner ersten Runden einige Motorradteile auf der Ideallinie, konnte aber weiterfahren und insgesamt 14 Umläufe zurücklegen. Etwas fleißiger unterwegs war Marcel Schrötter (Honda).

Der deutsche Interwetten-Fahrer brauchte 2:02.155 Minuten für seine beste Runde in Motegi und wurde damit als 19. gewertet. Schrötter hielt sich im zweiten Freien Training genauso fehlerlos wie die meisten seiner Konkurrenten. Syunya Mori (Honda/28.) war einer der wenigen 125er-Fahrer, die sich am Samstagmorgen einen Ausflug in den Kies leisteten - allerdings ohne weitere Konsequenzen.

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