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Daumen hoch für Marc Márquez: Der junge Spanier holte wieder eine Pole-Position © Repsol

Derbi-Fahrer Marc Márquez sicherte sich in überzeugender Manier die Pole-Position von Japan - Sandro Cortese ist Vierter, Jonas Folger ist Elfter

Wie schon des Öfteren in dieser Saison, so war auch die Qualifikation von Japan eine spanische Angelegenheit: Marc Márquez (Derbi) ließ seinen Konkurrenten um Landsmann Nicolás Terol (Aprilia) aber nicht den Hauch einer Chance und sicherte sich in 1:58.030 Minuten die Pole-Position von Motegi. Terol hatte als Zweiter satte 0,417 Sekunden Rückstand auf Márquez zu verzeichnen.

Der dritte Platz ging an Bradley Smith (Aprilia), der sich schon frühzeitig an die Spitze des Klassements gesetzt hatte - in der spannenden Schlussphase der Qualifikation konnte der Brite aber nicht mehr entscheidend zulegen. Smith hielt immerhin Sandro Cortese (Derbi) in Schach, den besten Deutschen der 125er-Qualifikation von Japan, der bei einer Sekunde Rückstand die erste Reihe komplettiert.

Márquez, Terol, Smith, Cortese - und wo war Titelkandidat Pol Espargaró (Derbi) abgeblieben? Der aktuelle WM-Zweite hatte sich schon im Freien Training einige Stürze geleistet und wurde im Qualifying von technischen Problemen eingebremst. "Wir haben einfach kein gutes Gefühl", klagt der Spanier. "Schauen wir einmal, was wir am Sonntag bewerkstelligen können. Es wird ein hartes Rennen."

Nicht zuletzt, weil Espargaró nicht über Position sieben hinausgekommen ist - Tomoyoshi Koyama (Aprilia) und Esteve Rabat (Aprilia) klassierten sich noch vor dem Derbi-Piloten. Direkt hinter dem unglücklichen Espargaró folgte Simone Grotzkyj (Aprilia), der seine bislang beste Qualifikation in der 125er-Kategorie wenige Augenblicke vor dem Ende der Session mit einem leichten Abflug krönte.

Alberto Moncayo (Aprilia) und Efrén Vázquez (Derbi) komplettierten die Top 10 von Motegi, welche Jonas Folger (Aprilia) nur knapp verpasste. Der zweitbeste Deutsche im Klassement benötigte 2,315 Sekunden mehr für seine schnellste Runde als Spitzenreiter Márquez und wurde auf Platz elf abgewinkt. Randy Krummenacher (Aprilia) folgte weitere 0,250 Sekunden dahinter auf Rang zwölf.

Interwetten-Fahrer Marcel Schrötter (Honda) kam im abschließenden Zeittraining nicht über den 21. Platz und einen Rückstand von 3,733 Sekunden hinaus. Im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen hielt sich der junge Deutsche aber schadlos - Tommaso Gabrielli (Aprilia) hatte sein Bike bereits nach wenigen Minuten außer Kontrolle verloren und sich per Highsider aus der Session verabschiedet.

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