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Jonas Folger erzielte in Motegi den elften Startplatz für das Rennen der 125er © Northcott

Aprilia-Fahrer Jonas Folger sicherte sich in der Qualifikation von Japan den elften Startplatz, ist aber nicht restlos zufrieden mit seinem 125er-Bike

Jonas Folger wird am Sonntag zum dritten Mal in Folge aus der dritten Startreihe ins Rennen gehen. Auf dem Twin-Ring im japanischen Motegi zeigte der 17-Jährige im Qualifying eine aggressive Leistung. Der harmlose Ausrutscher am Freitag war rasch weggesteckt und das Vertrauen in Motorrad und Streckenverhältnisse waren schon am Vormittag wieder vorhanden. Dem Deutschen und seiner Crew glückte aber nicht die perfekte Abstimmung für eine noch schnellere Rundezeit.

"In der Pause nach dem zweiten Freien Training haben wir versucht, die Chassis-Abstimmung mit einer Änderung zu verbessern, weil ich in keiner Kurve meine Linie halten konnte", gibt Folger in Motegi zu Protokoll. "Deswegen haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Leider ist das Vorhaben nicht ganz aufgegangen. Im Gegenteil: Es war eigentlich ein Rückschritt zum Stand vom Vormittag."

Umgehend handelte das Team und die Aprilia wurde wieder zurückgebaut. "Nach dem Umbau bin ich aber noch immer hinten viel gerutscht", meint Folger. "Nach dem Boxenaufenthalt bin ich in etwa zehn Runden mit einem neuen Pneu gefahren. Danach hat der Gummi immer noch wie neu ausgesehen. Unser Problem ist, dass der Reifen nicht richtig arbeitet."

"Normalerweise muss auch der Pneu seinen Beitrag zu einer guten Abstimmung leisten", erklärt Folger und fügt abschließend hinzu: "Das müssen wir eben bis zum Rennen noch in den Griff kriegen. Ansonsten bin ich aber zuversichtlich, sollte ich endlich einmal von irgendwelchen Zwischenfällen in der erste Runde verschont bleiben."

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