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Jonas Folger schied in Motegi bereits in der ersten Runde nach einer Kollision aus © Northcott

Das deutsche 125er-Duo Sandro Cortese und Jonas Folger verpasste nach Stürzen einige wichtige Punkte, aber immerhin kamen beide unverletzt davon

Für Sandro Cortese (Derbi) und Jonas Folger (Aprilia) hätte das Japan-Rennen der 125er-Klasse überaus erfolgreich verlaufen können, doch beide Deutschen gerieten nach Stürzen ins Hintertreffen. Folger wurde bereits beim Start in eine Kollision verwickelt und schied auf der Stelle aus, Cortese hielt sich indes lange in der Spitzengruppe, kam nach einem Rutscher aber nicht in den Top 10 ins Ziel.

Der Derbi-Fahrer ärgert sich über seinen Sturz, der ihn ein mögliches Top-5-Ergebnis kostete: "Bis zum Zeitpunkt meines Ausrutschers bin ich ein super Rennen gefahren", findet Cortese. "Ich habe den Start sehr gut erwischt und auch die erste Runde war gut. Danach war ich in schöne Positionskämpfe verwickelt, aber leider ist mir wenig später das Vorderrad weggerutscht", berichtet der Zwölftplatzierte.

"Natürlich ist das Mist, doch nur weil ich jetzt stinksauer auf mich bin, kann ich auch nichts daran ändern. Am kommenden Wochenende habe ich schon die nächste Gelegenheit, wieder anzugreifen", gibt Cortese zu Protokoll. Glück im Unglück hatte indes Folger, der bei seinem Unfall "nur" eine Prellung erlitt: "Ich fühle mich schon besser. Die Prellung werde ich aber wohl erst morgen spüren."

"Soweit ich das ganze Geschehen nach dem Start mitbekommen habe, zog Vázquez vor mir nach links und dabei ist er leicht mit einem anderen Fahrer zusammen gestoßen. Er ist aber dabei zu Sturz gekommen - und zwar unmittelbar vor mir", erklärt Folger und fügt hinzu: "Ich habe so hart wie möglich gebremst und auch versucht, ihm auszuweichen. Leider hat mich sein Motorrad mitgerissen."

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