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Marc Márquez gab im ersten Freien Training mal wieder das Tempo vor © Repsol

Marc Márquez gibt im ersten Freien Training in Malaysia das Tempo vor - Zahlreiche Stürze in Kurve neun

Im ersten Freien Training zum Großen Preis von Malaysia tummelten sich in der Achtelliterklasse einmal mehr die Top 7 der WM-Zwischenwertung auch in den Top 7 der Zeitenliste. Am schnellsten war in der einstündigen Trainingssitzung am Freitag Marc Márquez unterwegs. Der Derbi-Pilot fuhr seine Bestzeit über 2:14.274 Minuten sogar gleich zweimal.

Auf Platz zwei reihte sich Pol Espargaró ein (2:14.650), der zu Beginn des Trainings in Kurve elf stürzte, allerdings Dank der Hilfe der herbeigeeilten Streckenposten weiterfahren konnte. Nicolás Terol wurde als bester Aprilia-Pilot Dritter (2:14.784), Esteve Rabat folgte auf Position vier (2:15.317).

Das erste Training der 125er war von hohen Temperaturen und mehreren Stürzen geprägt. Bei 36 Grad Celsius Luft- und 46 Grad Asphalttemperatur war die Fitness der Piloten gefragt. Die meisten Fahrer schälen sich angesichts dieser Bedingungen unmittelbar nach den Trainings aus ihren Lederkombis und steigen mit einem Getränk direkt unter die Dusche - der Flüssigkeitsverlust ist durch das starke Schwitzen enorm.

Insgesamt drei heftige Stürze gab es in Kurve neun, einer recht langsamen Bergauf-Linkskurve. Daniel Webb, Jasper Iwema und Randy Krummenacher verloren jeweils nach Highsidern die Kontrolle über ihre Maschinen. Bei Webb und Iwema lösten aufgrund des sogar die Benzintanks von ihren Motorrädern, als diese auf dem Asphalt aufschlugen.

Sandro Cortese, der einen sich anbahnenden Highsider gerade noch abfangen konnte, belegte am Ende des Trainings den sechsten Rang (2:15.503). Jonas Folger wurde Zehnter (2:16.204), Marcel Schrötter schloss den Auftakt des Rennwochenendes als 17. ab (2:17.453).

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