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Sandro Cortese wäre im ersten Freien Training um ein Haar gestürzt © Cortese

Sandro Cortese konnte mit viel Geschick einen bösen Abflug verhindern - Danach fuhr er noch die sechstschnellste Rundenzeit

Sandro Cortese reagierte unglaublich gelassen auf seine Schrecksekunde im ersten Freien Training. In der Schlussphase der einstündigen Sitzung meisterte er dank einer guten Reaktion einen sich ankündigenden Highsider. Dieser hätte durchaus mit einem bösen Sturz enden können. Doch der 20-Jährige ließ sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Anschließend gelang es ihm sogar seine Rundenzeit nochmals zu verbessern.

"Das Training war ganz gut für uns", so der Derbi-Pilot. "Wir waren von Beginn an gut dabei. Nur Grip war absolut keiner vorhanden. Die Strecke war wegen dem vielen Schmutz in einem schrecklichen Zustand. Das wird sich aber bis zum Samstag ändern. Wir konnten aber auch so einige Dinge aussortieren. Wegen dem mangelnden Grip wäre ich aber auch beinahe einmal gestürzt. Diese Situation war nicht ganz ohne. Ich habe mir dabei die Hand am Tank angeschlagen. Die Schmerzen sind ertragbar, ansonsten bin ich okay."

Nach dem enttäuschenden Rennen in Japan will Cortese an diesem Wochenende sein Selbstvertrauen wieder aufmöbeln. "Mein Sturz am vergangenen Sonntag hat dem Selbstvertrauen ein bisschen geschadet", meint Cortese. "Es ist nicht ganz so schlimm, wie sich das im ersten Moment anhört, trotzdem muss ich aber wieder das vollste Vertrauen erlangen. Ich denke das wird mir auch schnell gelingen und erwarte für dieses Wochenende von mir, wieder ganz vorne dabei zu sein."

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