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Jonas Folger verletzte sich in Motegi offenbar schwerer als zunächst gedacht © Folger

Jonas Folger hat sich bei seinem Sturz in Japan das Handgelenk gebrochen - Start in Sepang trotz guten Auftakts am Freitag in Gefahr

Jonas Folger klagte nach dem ersten Freien Training über heftige Schmerzen im linken Handgelenk. Schon am Donnerstag hatte er diesbezüglich Andeutungen gemacht, dass ihm in den Tagen nach dem Startunfall in Japan das Handgelenk viel mehr Sorgen bereitet, als der am vergangenen Sonntag heftig angeschlagene linke Ellenbogen. Am Freitagnachmittag suchte er nochmals die Clinica Mobile auf, wo nach einer Röntgenuntersuchung ein Bruch im linken Handgelenk diagnostiziert wurde.

Zuvor biss der 17-Jährige aber tapfer die Zähne zusammen und beendete das Training mit der zehntschnellsten Rundenzeit. "Das Training ist eigentlich ganz gut verlaufen", sagte Folger. "Ich habe schnell einen guten Rhythmus gefunden und auch die Fahrwerksabstimmung hat für den ersten Tag gepasst. Von Beginn an war ich einfach gut unterwegs, meine Linien waren für die Verhältnisse nicht so schlecht."

"Aber mit zunehmender Dauer des Trainings wurden die Schmerzen im linken Handgelenk immer übler. Ich konnte nicht mehr so Bremsen, wie ich es eigentlich wollte", erklärte der Aprilia-Pilot. "Gegen Ende der Session waren die Schmerzen kaum noch auszuhalten. Dass ich in meiner letzten Runde meine Zeit nochmals verbessern konnte, überrascht mich sogar selbst. Jedenfalls bin ich nach dem Training nochmals in die Clinica Mobile gegangen."

"Ich wollte eigentlich nur eine Massage, aber nach meinen Schilderungen wurde ich nochmals gescannt", fuhr Folger fort. "Dieser zeigte einen Bruch im linken Handgelenk. Ich werde es am Samstagvormittag im zweiten Training noch einmal probieren, aber wahrscheinlich wird es keinen Sinn machen. Daher mache ich mir auch für Phillip Island keine Hoffnungen, am nächsten Wochenende dort dabei zu sein."

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