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Marc Márquez ist in Malaysia eine Klasse für sich: Pole-Position in Sepang © Repsol

Marc Márquez dominiert auch das Qualifying von Sepang - Sandro Cortese verpasst Sprung in die erste Startreihe

Wer soll Marc Márquez in Sepang stoppen? Der 17 Jahre alte Derbi-Pilot fuhr auch in der Qualifikation zum Großen Preis von Malaysia die schnellste Rundenzeit (2:13.398 Minuten) und sicherte sich dadurch die Pole-Position für das Rennen am Sonntag (Startzeit: 7 Uhr MESZ). Márquez größter Rivale im Kampf um den WM-Titel, Nicolás Terol, fuhr auf den dritten Startplatz (2:14.104).

Zwischen die beiden Kontrahenten schob sich Terols Teamkollege Bradley Smith. Der Brite war der einzige Pilot am Samstagnachmittag, der Márquez' Tempo zumindest im Ansatz mitgehen konnte (2:13.691). Auf den Plätzen vier und fünf folgte das Tuenti-Duo Pol Espargaró und Efrén Vázquez, wobei der viertplatzierte Espargaró nur eine Tausendstelsekunde langsamer war als Terol.

In der Schlussphase der 40-minütigen Session versuchte Márquez seinem Ajo-Teamkollegen Sandro Cortese auf den langen Geraden des Sepang International Circuit wichtigen Windschatten zu spenden, um den Deutschen so förmlich in die erste Startreihe zu ziehen. Doch Cortese schaffte es nicht, dicht genug an Márquez Hinterrad zu bleiben und fuhr somit ohne Windschatten auf Platz sechs (2:14.551).

Ist Márquez somit im Rennen am Sonntag auf sich alleine gestellt? Kann er sich vielleicht sogar frühzeitig vom Rest des Feldes absetzen? Sein Teamchef Aki Ajo meint nein. "Es ist zu schwierig hier. Zu schwierige Strecke, zu schwierige Bedingungen. Am wichtigsten ist es, keine dummen Fehler zu machen, keine technischen Schwierigkeiten zu haben. Sollte er eine Chance auf den Sieg haben, wird er es probieren", sagte der Finne gegenüber 'motogp.com'.

Der zweite deutsche Teilnehmer in der Achtelliterklasse, Marcel Schrötter, verpasste den angepeilten Sprung in die vierte Startreihe. Der Honda-Pilot qualifizierte sich als 18. für das Rennen (2:17.268). Randy Krummenacher fuhr die zehntschnellste Rundenzeit (2:15.967), die zu einem Startplatz in der dritten Reihe reichte. Jonas Folger verzichtete aufgrund eines Bruchs seines rechten Handgelenks auf die Teilnahme an der Qualifikation.

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