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Der Deutsche Sandro Cortese ist mit dem sechsten Platz in Sepang nicht zufrieden © Cortese

Sandro Cortese hat in der letzten Kurve im Grand Prix von Malaysia ein besseres Ergebnis als Rang sechs verspielt

Der Deutsche Sandro Cortese war nach dem Qualifikationstraining am Samstagnachmittag noch guten Mutes. Er ging davon aus, dass er im Rennen seinen sechsten Startplatz verbessern könne. Aber im Rennsport auf oberstem Niveau sind nicht immer alle Tage gleich. In einem für ihn äußerst schwierigen Rennen kämpfte er überwiegend damit, den Anschluss in der zweiten Gruppe halten zu können.

"Von den Bedingungen her ging so es einigermaßen, obwohl es ein schwieriges Rennen für mich war", so Cortese. "Mein guter Start war wenig hilfreich. Im Endeffekt bin ich nicht damit zufrieden, wie das Rennen verlaufen ist. Eigentlich konnte ich viel schneller fahren als die zwei Fahrer vor mir. Ich will mich jetzt gar nicht festlegen, woran es gescheitert ist. Fest steht, dass ich mich kaum in deren Windschatten halten konnte. Wir müssen jetzt die Ursachen dafür suchen."

Der momentane WM-Fünfte ging als Sechster in die letzte Runde und konnte sich in dieser sogar an die Spitze seiner Gruppe setzen. "Bis zum Fallen der Zielflagge kämpften wir in unserer Gruppe ständig um jede Position", so Cortese weiter. "Ich befand mich die gesamte Renndistanz über in der ersten Gruppe hinter dem Spitzen-Trio. Ich musste aber alles geben, um dran bleiben zu können."

"Ich habe auch gemerkt, dass ich schneller bin als die zwei anderen Fahrer und überlegte, wo ich meinen Angriff starten könnte. Es gelang mir auch auf den vierten Platz nach vorne zu fahren, aber in der letzten Kurve ist es ihnen wieder gelungen mich zu überholen. Daher schmeckt mir der sechste Platz überhaupt nicht!"

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