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Das Wetter ist für alle gleich: Sandro Cortese fuhr auf Platz vier © Privat

Sandro Cortese ging im ersten Freien Training auf Phillip Island kein Risiko ein und fuhr trotzdem die viertschnellste Rundenzeit

Für Sandro Cortese verlief der Auftakt zum Grand Prix von Australien recht zufriedenstellend. Die äußeren Bedingungen waren aber dabei alles andere als zu einem Motorradrennen einladend. Bei nur zehn Grad Celsius Lufttemperatur und teilweise heftigen Regenschauern klagte anschließend nicht nur Cortese über frierende Finger. Aber nicht nur deswegen ging er die Sache etwas verhaltener an.

"Es war ein gutes Training", sagte Cortese. "Es war aber fürchterlich kalt. Darum bin ich auch etwas vorsichtiger gefahren, denn ich wollte keinen Sturz riskieren. Bei derartigen Bedingungen kann ein Ausrutscher leicht passieren und zudem auch eine Verletzung. Trotzdem war es im Großen und Ganzen ein gutes Training. Schließlich fuhr ich die viertschnellste Rundenzeit. Auf diese Leistung kann man am Samstag aufbauen. Mal schauen, wie weit wir uns noch steigern können."

Der Derbi-Pilot ist eigentlich mit großen Vorfreuden auf die kleine Insel Phillip Island gekommen. "An den vergangenen Tagen war der Aufenthalt hier noch recht angenehm", so Cortese weiter. "Das Wetter war noch halbwegs gut. Wir konnten uns von dem anstrengenden Wochenende in Malaysia gut erholen. Leider hat das Wetter letzte Nacht komplett umgeschlagen. Dagegen kann man aber nichts machen. Die Bedingungen sind für alle gleich. Die Rennstrecke hier gefällt mir sehr gut. Deshalb hatte ich mich auf dieses Wochenende gefreut. Zum Glück bietet der Asphaltbelag auch im Nassen noch relativ guten Grip."

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