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Randy Krummenacher nimmt Kurs auf den Saisonendspurt in der 125er-Kategorie © Krummenacher

Randy Krummenacher möchte sich mit guten Ergebnissen aus der 125er-WM verabschieden und freut sich auf den Aufstieg in die Moto2-Kategorie

Der 20-jährige Schweizer Randy Krummenacher ist nach den anstrengenden Überseerennen froh, dass die letzten zwei Grands Prix der Saison 2010 in Europa ausgetragen werden. Gleich nach seiner Rückkehr aus Australien hat er sich für das Rennen in Portugal eingestimmt. Hinzu kommt die Freude, dass ihm mit dem Circuito do Estoril an der Atlantikküste Portugals eine aus fahrerischer Sicht technisch anspruchsvolle Rennstrecke erwartet.

Als Zielsetzung für den Grande Premio de Portugal hat er sich Platzierungen für Qualifying und Rennen im Bereich um Rang sechs vorgegeben. "Um ehrlich zu sein: Ich bin froh, dass die Übersee-Rennen für diese Saison vorüber sind. Ich fühle mich in Europa um ein vielfaches wohler - genauer gesagt, hier bin ich zuhause. Es macht mir auch nichts aus, dass wir jetzt noch einmal zwei Grands Prix unmittelbar hintereinander haben", sagt Krummenacher.

"In erster Linie deswegen, weil diese in Spanien beziehungsweise an diesem Wochenende in Portugal stattfinden, wo wir einerseits auf anspruchsvollen Rennstrecken fahren und andererseits auch den Beginn der kalten Jahreszeit etwas hinauszögern können", meint der Schweizer. "Nach den problemreichen Grands Prix in Übersee freue ich mich ganz besonders auf Estoril. Abgesehen von der langen Geraden ist das Streckenlayout ziemlich anspruchsvoll."

"Solche Fahrerstrecken liegen mir, darum rechne ich auch mit einer Leistungssteigerung gegenüber den vergangenen Grand Prix. Ich möchte zum Saisonende wieder zu den Top 6 aufschließen. Das ist jedenfalls mein Ziel. Es gibt aber auch ein paar schöne Erinnerungen an Portugal, wo ich 2006 bei meinen ersten Rennen hier mit einer Wildcard 16. wurde", erläutert Krummenacher und fügt hinzu: "Für die letzten Saisonrennen bin ich bestens vorbereitet."

"Am Montag nach dem WM-Finale in Valencia werde ich erstmals mit der Moto2-Kalex testen, bevor ich an den zwei Wochenenden danach in Valencia und Jerez in der spanischen Moto2-Meisterschaft starten werde. Und in der letzten November-Woche habe ich noch einen viertägigen Test in Almeria vor mir. Für meinen Umstieg in die Moto2-Klasse hatte ich aber in der vergangenen Woche einiges an organisatorischen Aufgaben zu erledigen."

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