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Bradley Smith nutzte die besseren Bedingungen zu Beginn am besten aus © Aspar

Das erste Training der 125er-Klasse in Portugal brachte kaum Erkenntnisse: Regenbestzeit für Bradley Smith, Sturz von Nicolas Terol

Die erste Session der 125er-Klasse in Estoril war ein einziger Kampf gegen das Wasser. Die Piloten konnten zwar in den ersten Minuten des Trainings auf nur leicht feuchter Strecke einige wenige Erkenntnisse gewinnen, doch als der Regen nach rund 15 Minuten immer stärker wurde, waren die Bedingungen für ernsthafte Abstimmungsfahrten kaum noch geeignet.

Bradley Smith durfte sich am Ende die Bestzeit des Vormittags gutschreiben lassen. Der britische Aspar-Pilot hatte gleich zu Beginn die besten Bedingungen ausgenutzt und seine schnellste Runde in 2:00.148 Minuten markiert. Sein Landsmann Danny Webb (2./2.02.646 Minuten) gab erst später richtig Gas und kam daher nicht einmal annähernd an die Smith-Zeit heran. Sein Andalucia-Teamkollege Alberto Moncayo (2:04.577) wurde Dritter.

Einen starken Eindruck im Regen hinterließ Randy Krummenacher. Der Schweizer spulte bei schlechten Verhältnissen viele gute Runden ab und platzierte sich in der Endabrechnung auf Rang vier. Einen Platz dahinter rangierte WM-Favorit Marc Márquez, der seine Ajo-Derbi erst nach langen Gesprächen mit dem Teamchef nach einigen Minuten aus der Box manövrierte.

Pol Espargaró und Nicolas Terol, die ihrem Landsmann Márquez den Titel noch auf der Zielgeraden streitig machen möchten, fuhren in der nahezu nutzlosen Session auf die Ränge acht und zehn. Sandro Cortese platzierte sich als bester Deutscher auf Rang elf, Marcel Schrötter wurde 16., Jonas Folger fuhr sich nach seiner Verletzungspause beim Comeback auf Platz 18.

Der starke Regen ab Mitte der Session sorgte für einige Abflüge und Ausritte. Vor allem die Kurven zwei und zwölf wurden zum großen Problem. In diesen Ecken erwischte es unter anderem Bestzeitmann Smith, die WM-Kandidaten Espargaró und Terol sowie viele weitere Fahrer. Es blieb jedoch in allen Fällen bei eher leichten Crashes, verletzt wurde niemand.

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