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Sandro Cortese ließ es bei schwierigen Bedingungen vorsichtig angehen © Ajo

Sandro Cortese startete in das Grand-Prix-Wochenende in Portugal bei denkbar schlechten Witterungsverhältnissen eher zurückhaltend

Sandro Cortese beendete den ersten Trainingstag auf dem Circuito do Estoril nur auf dem zwölften Platz in der kombinierten Ergebnisliste beider Trainings. Diese besitzt aber wegen der widrigen Witterungsbedingungen wenig Aussagekraft. Der Derbi-Pilot von Ajo Motorsport wollte unter keinen Umständen einen Sturz riskieren. Daher ließ er sich mit seiner Zeitenjagd bis zur Schlussphase der zweiten Session am Nachmittag Zeit.

"Zu den zwei Trainings heute gibt es nicht viel zu sagen", erläutert Cortese. "Es hat viel zu viel geregnet und es war auch bitterlich kalt da draußen. Die Strecke war wegen der Bedingungen in einen derart miserablen Zustand, dass es unmöglich war ein Gefühl dafür zu bekommen, wo und wie viel man pushen kann. Schon beim geringsten Versuch war man in akuter Sturzgefahr."

"Ich habe viele Kollegen im Kiesbett gesehen", so Cortese, "daher war ich bis zu meinen letzten Runden sehr vorsichtig unterwegs. Ich wollte keinesfalls irgendetwas übertreiben. Erst in meiner allerletzten Runde konnte ich meine Zeit noch verbessern. Die Platzierung sagt aber gar nichts aus. Trotz der miserablen Bedingungen war es aber wichtig, möglichst viele Runden zu fahren. Denn sollte dieses Wetter das ganze Wochenende hinweg so bleiben, dann habe ich zumindest dafür schon ein Gefühl erarbeitet."

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