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Startplatz eins in Valencia: Marc Márquez war schneller als Nicolás Terol © Repsol

Marc Márquez startet von der Pole-Position in das Saisonfinale in Valencia - Nicolás Terol bleibt nur der zweite Startplatz - Sandro Cortese in Reihe eins

Die Bühne für die Titelentscheidung in der 125er-Klasse ist bereitet. WM-Leader Marc Márquez nimmt den Grand Prix von Valencia am Sonntag von der Pole-Position aus in Angriff, sein einzig verbliebener Rivale im Kampf um die 125er-Krone, Nicolás Terol, musste sich in der Qualifikation am Samstagnachmittag mit Platz zwei begnügen. Márquez reicht im letzten Rennen dieser Saison ein achter Platz, um auf jeden Fall neuer Weltmeister in der Achtelliterklasse zu werden.

In einem spannenden Qualifikationstraining setzte sich Márquez mit der bislang schnellsten Runde des Wochenendes (1:39.564 Minuten) gegen seine Kontrahenten durch. Der Derbi-Pilot arbeitete wie schon so oft in dieser Saison eng mit seinem Teamkollegen Sandro Cortese zusammen. Das Ajo-Duo spendete sich gegenseitig Windschatten, wodurch auch Cortese der Sprung in die erste Startreihe gelang (4./1:39.878).

Platz drei ging an Terols Teamkollege Bradley Smith (1:39.712). Der Brite fährt am Sonntag seinen voraussichtlich letzten Grand Prix in der kleinsten der drei WM-Klassen. Er tritt in der kommenden Saison in der Moto2 an und hat seit Wochen keine Chance mehr auf den Gewinn des 125er-Titels. "Ich verschwende an die WM-Entscheidung keinerlei Gedanken", sagte Smith gegenüber 'motogp.com'.

"Ich fahre morgen nur für mich selbst, die anderen können machen, was sie wollen", stellte der Aprilia-Pilot klar. "Ich möchte mich möglichst mit einem Sieg verabschieden und meine 125er-Karriere mit einem Ausrufezeichen beenden." Angesichts seines Wechsels zu Tech 3 in die Moto2 wird Smiths Loyalität gegenüber dem Aspar-Team, mit dem er im Laufe der Saison mehrmals über Kreuz lag, eher gering sein, sollte ihn Teamchef Jorge Martínez im Fall des Falles während des Rennens zu einem Platztausch zugunsten Terols auffordern.

Esteve Rabat durchbrach in der Qualifikation zum ersten Mal an diesem Wochenende die ansonsten so zementierten Top 6 der Aspar-, Ajo-, und Tuenti-Piloten und verdrängte Efrén Vázquez auf den siebten Startplatz. Randy Krummenacher schaffte als Zehnter ebenso den Sprung in die dritte Startreihe (1:41.451) wie Jonas Folger (12./1:41.805). Marcel Schrötter qualifizierte sich als 17. für den letzten Grand Prix dieser Saison (1:42.383).

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