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Marc Márquez, der neue 125er-Champion: "Mein Traum ist Wirklichkeit geworden" © Repsol

Marc Márquez kann seinen Erfolg noch gar nicht fassen und bedankt sich bei seinem Team - Bradley Smith freut sich über seinen ersten Saisonsieg

Dank einer makellosen Leistung im letzten Rennen dieser Saison sicherte sich Marc Márquez den Gewinn des 125er-WM-Titels. Dem 17 Jahre alten Spanier reichte der vierte Platz, um seine erste Weltmeisterschaft zu gewinnen. "Das ist unglaublich. Es ist ein Traum", jubelte Márquez.

"Als ich mit dem Motorradfahren angefangen habe, habe ich davon geträumt, eines Tages die Weltmeisterschaft zu gewinnen", fuhr der neue Champion fort. "Und jetzt ist mein Traum wahrgeworden, er ist Wirklichkeit geworden. Ich bin sehr glücklich. Ich danke Aki Ajo und dem gesamten Team. Jeder Einzelne hat seinen Beitrag geleistet und dafür gesorgt, dass alles gepasst hat. Ich bin so glücklich, diesen Titel gewonnen zu haben und genieße jetzt den Moment."

Rennsieger Bradley Smith gratulierte Márquez zum Titelgewinn. "Ich freue mich für Marc, dass er die Weltmeisterschaft gewonnen hat. Er ist ein verdienter Champion in diesem Jahr, Glückwunsch an ihn", sagte der Brite. "Das war vielleicht das anstrengendste Rennen seit langem. Als mir 0,9 Sekunden Vorsprung auf der Boxentafel angezeigt wurden, wusste ich, dass ich nun die Lücke habe und es bloß umsetzen musste."

"Ich habe alles gegeben, aber die Lücke schien nicht besonders viel größer zu werden. Deshalb war ich etwas besorgt", gab Smith zu. "Aber ich habe meinen Kopf unten behalten. Um ehrlich zu sein, ging mir letzte Nacht ziemlich viel durch den Kopf. Ich hatte nicht erwartet, dass es so laufen würde. Dieses Ergebnis ist gut für das Team, aber auch für mich. Ich wechsle morgen mit einem Sieg in die Moto2."

Márquez' Teamchef Aki Ajo fehlten nach dem Triumph seines Schützlings die Worte. Scheinbar ruhig nahm der Finne den Erfolg seines Teams zur Kenntnis. "Wir Finnen sind ruhige Leute", sagte er. "Aber im Laufe des Tages werde ich sicher durchdrehen."

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