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Maverick Vinales und das Blusens-Team könnten in diesem Jahr überraschen... © Blusens

Maverick Vinales und Sergio Gadea wollen 2011 mit dem Team von Paris Hilton in der 125er-Klasse für Furore sorgen - Positive Stimmung nach den Tests

Der von Paris Hilton unterstützte Blusens-Rennstall hinterlässt weiterhin einen guten Eindruck in der 125er-WM. Bei den jüngsten Testfahrten im spanischen Jerez konnten sowohl Maverick Vinales als auch Sergio Gadea in die Top 10 vordringen und viele wichtige Daten sammeln. Die in Weiß, Hellblau und Pink gehaltenen Motorräder des Teams wissen 2011 zumeist sehr positiv zu überraschen.

Dies gilt vor allem für Vinales, der als spanischer Titelträger in die WM wechselt und in Jerez mit einem fünften Testplatz aufhorchen ließ. Trotz der nur bedingt angenehmen Wetterbedingungen zeigt sich der Youngster sehr zufrieden: "Am ersten Tag konnten wir leider nicht so viel fahren, wie wir eigentlich wollten. Das Gesamtergebnis dieses Dreitages-Tests ist aber trotzdem recht positiv."

"Wir konnten uns Schritt für Schritt verbessern und ich gewöhnte mich gut ein. Meiner Meinung nach hielten wir bisher gut mit den Titelfavoriten mit. Wir haben zwar noch einiges an Arbeit vor uns, doch wir sind auf einem guten Weg. Aus diesem Grund sind wir recht optimistisch und fest entschlossen, weiter in diese Richtung zu gehen", sagt Vinales. "Ich bin gut vorbereitet für mein erstes Rennen."

"Wir kennen den Kurs in Katar nicht, was uns die Sache erschwert, die richtige Geschwindigkeit zu finden. Ich bin aber zuversichtlich, konkurrenzfähig zu sein und das Jahr mit einem guten Ergebnis zu beginnen. Das Motorrad war bislang sehr gut und das Team leistete großartige Arbeit", hält der Blusens-Fahrer fest. Teamkollege Gadea, zum Testabschluss auf Platz neun, ist ebenfalls zufrieden.

"Ich hatte gewisse Schwierigkeiten damit, mich wieder an die 125er-Kategorie zu gewöhnen und meinen Fahrstil für dieses Bike erneut abzurufen", meint der frühere Moto2-Pilot. "Ich denke aber, wir befinden uns auf Kurs. Wichtig ist im Augenblick, ein gutes Gefühl für das Motorrad zu entwickeln, wobei gute Rundenzeiten und tolle Platzierungen natürlich immer eine schöne Sache sind."

"Ich musste meine Referenzpunkte verändern und auch meine Basis aus der Moto2. Seither lief es besser für mich. Langsam aber sicher kommen wir hin. Am Sonntag konnte ich meine Zeit vom Samstag um eineinhalb Sekunden verbessern. Das Bike war klasse und ich komme prima aus mit dem Team. Wir lernen uns noch immer kennen, doch die Chemie stimmt", erklärt Gadea.

"Die Kommunikation verläuft klasse und meine Anmerkungen werden umgesetzt. Wenn wir so weitermachen, werden wir gewiss unter den Besten zu finden und konkurrenzfähig sein", sagt Gadea. "Der WM-Auftakt steht bevor und nun ist es an der Zeit, dass wir uns auf das Rennen in Katar konzentrieren. Hoffentlich läuft dort alles prima. Wir wollen unser wahres Potenzial aufzeigen."

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